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RPR1. Nachmittag mit Kate Menzyk

Jetzt läuft: Roar - Katy Perry

Bild: Juan G. Aunion / Shutterstock

Was steckt hinter Pegida?

Seit Wochen hört man in den Medien immer wieder von der PEGIDA-Bewegung:
Doch was ist das eigentlich, was bedeutet PEGIDA? Welches Ziel verfolgt die selbsternannte Bürgerinitiative und welche Gefahren gehen davon aus?

 

Aktuelle Lage:

Tschüß, Pegida?!

Der Streit innerhalb der Führungsriege von Pegida ist nun endgültig eskaliert:
Nach Bachmanns Rücktritt ist nun auch das bekannteste, weiblichste Gesicht der Bewegeung, Kathrin Oertel, von allen Ämtern zurückgetreten. Laut dem Magazin "Stern" sollen ihr noch zwei weitere Organisatoren der Bewegung gefolgt sein.

Bild: Styko / wikimediaGrund für das Chaors innerhalb der Pegida-Chefetage sollen Unstimmigkeiten über Bachmanns weitere Rolle sein. Dieser will weiterhin mitreden können, so heißt es. Seine Kollegen wollen sich dagegen von Bachmann klar distanzieren und lehnen jegliche Zusammenarbeit ab.

 

Das Führungschaos zeigt schon Wirkung: die für Montag angekündigte Pegida-Demo ist bereits abgesagt. Ob Oertels Rücktritt nun das Ende von Pegida ist, bleibt anzuwarten.

Über Facebook ließ Pegida verlauten:

Bild: Screenshot Facebook



 

PEGIDA: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes

Alles begann mit Montagsdemonstrationen in Dresden und schwappt nun über auf andere deutsche Städte. Die PEGIDA-Bewegung setzt sich gegen die Islamisierung Deutschlands ein und will im Zuge dessen auf die verbesserungswürdige Asylpolitik der Bundesregierung aufmerksam machen.

 

Politik und Medien schlagen Alarm

Die Bewegung versteht sich selbst als friedliche Bürgerinitiative: Politik und Medien schlagen allerdings Alarm und sehen große Gefahren in der Bürgerentwicklung und Meinungsbildung, die von PEGIDA ausgehen.

Zum einen nutzen Woche für Woche immer mehr Hooligans und Neonazis die Demonstrationen als Plattform für ihre rechtsextremen und -populistischen Ideologien, zum anderen sieht die Politik eine immer größer werdende Stimmungsmache gegenüber Zuwanderen und Flüchtlingen und befürchtet dadurch eine neue Eskalationsstufe, die durch PEGIDA bundesweit und in allen Reihen der Gesellschaft ausgelöst werden könnte.

 

Der Zuwachs ist enorm

Die erste Demonstration zählte gerade einmal 500 Demonstranten. Das war im Oktober 2014. Am 15. Dezember zählte man bereits ca. 15.000 Menschen, die gegen die Islamierung Deutschlands druch die Dresdner Innenstadt zogen.

PEGIDA ist mittlerweile in Frankfurt und weiteren deutschen Großstädten angekommen. Im Social Web finden sich ebenfalls immer mehr Anhänger, selbst in Rheinland-Pfalz.

 

Doch die Gegenbewegung und Ablehnung von PEGIDA ist spürbar. Immer mehr Menschen mobilisieren Gegendemonstrationen und sagen "NEIN" zu PEGIDA.

Ohne diese Erfindungen aus der arabischen Welt könnten wir nicht leben!

Bild: Shutterstock

 

So sieht der typische
Pegida-Anhänger aus!

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