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RPR1. Vormittag mit Selina Schmitt

Jetzt läuft: This Is The Life - Amy Macdonald

Vorsicht, diese Falle kann richtig teuer werden!

Bild: dolphfyn / shutterstock

 

Hinterhältige Betrugsmasche greift um sich

Es nimmt einfach kein Ende: Letzte Woche der Trojaner bei Facebook, dann die Abofalle bei WhatsApp und jetzt eine neue und wirklich fiese Betrugsmasche, na klar, mal wieder bei Facebook! Die Masche ist so hinterhältig, dass jeder dritte User darauf reinfällt.

 

"Gib' mir bitte Deine Nummer. Meine Kontakte sind alle futsch..."


Wie gehen die Betrüger vor?

Kriminelle kopieren Profile von Freunden, nehmen deren "Identität" an und schreiben dann die gesamte Freundesliste an, mit der Bitte, die Handynummer zu bekommen, weil man sie verloren hätte. Das können sie jedoch nur bei den Facebook-Usern tun, die ihr Profil "öffentlich" gemacht haben und somit alle Inhalte für alle User sichtbar sind, auch wenn man nicht "befreundet" ist. So können bequem Fotos und Inhalte kopiert werden.

Mit diesen kopierten, falschen Profilen werden dann Freund des "Opfers" angeschrieben, ohne dass diese sofort Verdach schöpfen. Man "kennt" sich ja.

So gut wie jeder schickt seine Handynummer dann über die Facebook-Chatfunktion raus. Schließlich handelt es sich ja um einen "Freund". Da die Profile bis ins kleine Detail nachgebaut sind, fällt kaum jemandem auf, dass es sich um ein Fakeprofil handelt und nicht um den guten Freund.

TIPP: Ein Warnsignal könnte das schlechte Deutsch in den Nachrichten sein, Formulierungen, die der "Freund" aus Deiner Liste nicht nutzen würde oder Zusammenhänge, die einem seltsam vorkommen.


Nach dem Versenden der Nummer geht alles ganz schnell. 

Wenige Sekunden später bekommt man eine SMS in der ein Paypal-Bezahlcode steht. Der vermeintliche Freund bittet einen dann, ihm den Code zu schicken.
Geht man diesen letzten Schritt, schnappt die Falle endgültig zu!

 

Das Opfer wird ausgenommen, ohne es zu merken

Die Betrüger kaufen dann auf Kosten des Opfers Dinge im Netz, die mit der nächsten Handyrechnung abgebucht werden. Die Alarmglocken schrillen jedoch meist erst dann, wenn es zu spät ist und die Kriminellen längst über alle Berge sind.

Mittlerweile sind Fälle bekannt, in denen Betrugsopfer Rechnungen über mehrere tausend Euro erhalten haben, weil ein Bezahlcode nach dem anderen über die Facebook-Chatfunktion ausgetauscht wurden. Auf den Kosten bleiben die Geschädigten sitzen, denn die Cyberkriminellen und deren Server sitzen im Ausland und sind schwer zu kriegen.

 

Grundsätzlich gilt: 

Bild: Shutterstock1.) Keine sensiblen Daten (Adressen, Telefon- nummer, Kontodaten, Zahlencodes, TANS etc.) über Facebook & Co. versenden.

2.) Manipulierte Accounts sofort melden.

3.) Vorsicht bei unbekannten Nachrichten oder Rückruf- bzw. SMS-Bestätigungen.
Im Zweifelsfall auf anderem Weg Kontakt aufnehmen zu dem vermeintlichen Absender.

4.) Betrugsopfer sollten sich an die Polizei wenden und Anzeige erstatten.

5.) Freunde warnen.

6.) Passwörter von Zeit zu Zeit wechseln und Buchstaben-Zahlen-Kombinationen verwenden, die nicht so leicht zu knacken sind.

7.) Beim Netzbetreiber Abbuchungen durch Drittanbeiter sowie Bezahlen per Handyrechnung sperren lassen.


UND GANZ WICHTIG: Stelle Deine Privatsphäre-Einstellungen auf "Nicht Öffentlich"!

Klick Dich rein!

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Abo-Falle im Umlauf!

 

Vorsicht! Trojaner greift auf
Facebook um sich...

 

Hinterhältige Betrugsmasche greift um sich: "Gib' mir bitte Deine Nummer. Meine Kontakte sind alle futsch..."

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