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+++ Flugzeugabsturz +++

298 Tote und viele Fragen: wer trägt die Schuld für diese Tragödie?

Flugzeugabschuss immer wahrscheinlicher

 

Nahe der russisch-ukrainischen Grenze ist am Donnerstag ein Flugzeug der Malaysia Airlines abgestürzt. Ersten Meldungen zufolge soll Flug MH17 in 10.0000 Meter Höhe von einer Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk abgeschossen worden sein. Keiner der 298 Passagiere hat das Unglück überlebt. Unter den 298 Opfer sind auch vier Deutsche.

Bisher konnten über 200 Tote geborgen werden!

Bild: ShutterstockFlug MH 17 war auf dem Weg von Amsterdam mit dem Ziel Kuala Lumpur. Über dem Konfliktgebiet Donzek wurde das Passagierflugzeug zuletzt geortet. Die malaysische Regierung teilte mit, die Maschine habe keinen Notruf abgesetzt. Über dem ukrainischen Luftraum habe man dann den Kontakt verloren.

 

Wer ist Schuld?

Für Russlands Präsident Wladimir Putin wächst unterdessen der Druck. Nach dem mutmaßlichen Abschuss des Passagierflugzeugs wächste die Kritik der USA und Europas am russischen Präsidenten.

Das verwendete Raketensystem gelangte von Seiten Russlands in die Hände der prorussischen Separatisten, so heißt es. Der ukrainische Präsident Poroschenko erklärte derweil, es lägen Beweise für einen Abschuss des Flugzeugs durch prorussische Separatisten vor. Neben Satellitenbildern des Abschussortes sollen auch Foto- und Videomaterial eines Raketenabwehrsystems vorliegen.

Die Hinweise verdichten sich, dass neben den Separatisten auch Russland, als Lieferant des verwendeten Raketenabwehrsystems, in die Verwantwortung für das tragische Unglück gezogen werden kann.

Belastender Telefonmitschnitt?

Der ukrainische Geheimdienst lieferte bereits einen Tag nach Absturz der Maschine einen Telefonmitschnitt zwischen prorussischen Rebellen, der beweisen soll, dass diese für das Unglück verantwortlichen seien: mutmaßliche Separatisten-Führer sollen sich über einen Abschuss unterhalten:

"Extrem viele Tote. Frauen und Kinder."

 

Luftraum vorerst gesperrt

Der Luftraum über der Ostukraine ist seit Donnerstag gesperrt. Das hätten die ukrainischen Behörden kurz nach dem Absturz nahe Donezk beschlossen, teilte die europäische Organisation für die Luftverkehrskontrolle, Eurocontrol, in Brüssel mit. Die Maßnahme gelte vorerst unbefristet.

Malaysia Airline vor dem Ende?

Für Malaysia Airlines ist es das zweite tragische Unglück in nur vier Monaten. Im März ist Flug MH 370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Beijing spurlos verschwunden und bis heute nicht wieder aufgetaucht.

 


 

Tragischster Facebook-Post aller Zeiten

„Falls wir verloren gehen – so sieht das Ding aus.“

Ein Holländer hat kurz vor dem Abflug der Unglücks-Maschine in Amsterdam ein tragisches Posting auf Facebook gestellt: Cor Pan, wie der Mann auf Facebook heißt, schrieb: „Falls wir verloren gehen – so sieht das Ding aus.“

Er spielte damit auf den Unglücks-Flug MH-370 der Malaysian Airlines an, der vor 133 Tagen verschwunden war.

Bild: Cor Pan / Facebook

 

Flightradar24 zeigt: der Flugraum über der Ukraine ist nahezu leer!

Bild: Flightradar24

Video soll den Aufprall der Maschine zeigen

 

Vier Deutsche unter den Opfern

 

Dichter, schwarzer Rauch! Dieses Video soll den Absturz von FLug MH 17 beweisen

 


Weltweite Anteilnahme

Blumenmeer vor der niederländischen Botschaft in Kiew

Bild: Ian Bateson / Twitter

"A kinder image. Flowers being laid outside Dutch embassy in Kiev"


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