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4 Gründe, weshalb RLP flüchtlingsfreundlich ist...

Bild: Donna Bozzi / Shutterstock

 

Die Stadt Trier ruft Bürger auf,
Wohnungen für Flüchtlinge bereitzustellen

20.000 Flüchtlinge noch in diesem Jahr

Die rheinland-pfälzische Landesregierung rechnet noch in diesem Jahr mit 20.000 neue Flüchtlingen im Land. Statt mit bislang angenommenen 15.000 Asylsuchenden muss jetzt von rund 20.000 ausgegangen werden, so das Integrationsministerium.
In den ersten zwei Monaten des Jahres sollen bereits mehr als 2500 neue Asylanträge in Rheinland-Pfalz gestellt worden sein.

 

Trier bittet jetzt seine Bürger um Mithilfe:
Wer hat freien Wohnraum?

Die Stadt Trier bittet ihre Bürger, privaten Wohnraum für Flüchtlinge zu stellen. In einem offenen Brief / Pressemitteilung richtet sich Oberbürgermeister Jensen und Bürgermeisterin Birk an die Trierer:

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

aus vielen Ländern der Erde suchen zur Zeit zahlreiche Menschen Zuflucht und Hilfe in Deutschland. Sie werden politisch verfolgt, es herrscht Krieg in den Heimatländern, ihre Dörfer wurden zerstört, viele haben alles verloren und fliehen aus Angst vor Gräueltaten, Armut, Hunger und Perspektivlosigkeit.

Wenn es diesen Menschen unter oftmals unvorstellbaren Entbehrungen gelungen ist, zu uns nach Deutschland zu flüchten, sind sie beseelt von der Hoffnung, dass sie wieder als Menschen gewürdigt werden und ein Leben ohne tagtägliche existentielle Not führen können.

Bislang kamen Asylbegehrende immer nur kurzzeitig nach Trier. Bis zur weiteren Verteilung auf andere Orte erfolgte ihre Sammelunterkunft zentral in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) des Landes Rheinland-Pfalz. Daran wird sich nichts ändern. Allerdings stehen wir jetzt vor der neuen Herausforderung, eine steigende Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern aufzunehmen, die während der gesamten Dauer ihres Anerkennungsverfahrens in Trier bleiben werden. Wir stellen uns dieser Herausforderung und wollen alles tun, um die damit verbundenen Probleme zu meistern. Dazu sind wir auch auf Ihr Verständnis und Ihre konkrete Mithilfe angewiesen.

Es ist damit zu rechnen, dass ab voraussichtlich Mai monatlich etwa 40 Asylsuchende längerfristig in Trier unterzubringen sind. Es wäre ein wunderbarer Beitrag gelebter Willkommenskultur, wenn wir für die Betroffenen, Einzelpersonen, aber auch Familien mit Kindern, einen eigenen Wohnraum bereitstellen könnten.

Wir möchten an Sie appellieren, die zu uns kommenden Flüchtlinge aus den Krisen- und Kriegsgebieten in unserer Stadt willkommen zu heißen und ihnen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten Wohnraum zu vermieten.

Wir danken allen, die sich auch in Trier angesichts der großen Flüchtlingsströme aus den weltweiten Krisengebieten um das Schicksal der betroffenen Menschen mit Verständnis und konkreter Hilfe kümmern und damit einen Beitrag der Willkommenskultur leisten.

Klaus Jensen
Oberbürgermeister

Angelika Birk
Bürgermeisterin und Sozialdezernentin

Wenn Sie eine Unterbringung anbieten können, wenden Sie sich bitte an das Amt für Soziales und Wohnen, Abteilung Wohnen, Telefon 0651/718-4589 oder 718-1532 Mail: wohnraum@trier.de. Dort können alle weiteren Fragen im Detail gerne besprochen werden.

 

Bild: Zurijeta / Shutterstock

 

Asylbewerber in Rheinland-Pfalz willkommen

Laut Experten hat im Zuge der Pegida-Bewegung die Gewalt auf Asylbewerber enorm zugenommen. Rechtsorientierte Übergriffe haben derzeit absolute Hochkunjunktur: 2014 zählten Behörden noch 150 Attacken, alleine im letzten Quartal des vergangenen Jahres soll es bundesweit zu 67 rechtsmotivierten Straftaten gekommen sein. Sicherheitsexperten sehen einen Zusammenhang mit der Pegida-Bewegung.

In Rheinland-Pfalz sieht das ganz anders aus:

Hierzulande ist die Zahl der Übergriffe auf Asylbewerber eher gering, stattdessen widmen sich die Menschen dem Thema "Integration" und begegnen Gästen aus dem Ausland mit offenen Armen - ein anderes Beispiel aus Rheinland-Pfalz:

Die ehemalige Kaserne in Kusel soll ebenfalls zu einem Flüchtlingsdorf ausgebaut werden. Die Pläne für das Umbauprojekt werden immer konkreter. Derzeit wird überlegt, wie man das Gelände bestmöglich nutzen kann, um möglichst vielen Flüchtlingen ein neues Zuhause bieten zu können. Außerdem sollen sich die Neuankömmling willkommen fühlen und das Gefühl haben, Teil unserer Gesellschaft zu sein. Die Pläne und Ideen stehen laut  Stadtbürgermeisterin Ulrike Nagel (SPD) noch in den Kinderschuhen.

 

4 Gründe, weshalb Rheinland-Pfalz ein besonders flüchtlingsfreundliches Bundesland ist:

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband bietet Flüchtlingen 300 Ausbildungsplätze. (Bild: stevepb / pixabay)
In Frankenthal wird ein Asylbewerber geehrt, weil er einem Sozialarbeitern geholfen hat. (Bild: skeeze / pixabay)
Privatpersonen wie Mathias Hensel engagieren sich für die Integration.
In Hermeskeil entsteht die dritte Erstaufnahme-Einrichtung für Asylbewerber in RLP (Bild: Jürgen Howaldt / wikimedia)

 



Integration ist das A und O:

Kunze geht als gutes Beispiel voran und besucht eine Sprachschule in Bad Dürkheim.

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