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Kommt der Wolf zurueck nach RLP – RPR1.

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Isegrim kommt zurück

Kommt der Wolf zurück in unsere Wälder?

Wie gefährlich ist der Wolf für Mensch und Tier wirklich?

 

UPDATE: Rund 100 Jahre nach seinem Rückzug wurde der Wolf an der rheinland-pfälzischen Grenze entdeckt. In der Nacht zum Donnerstag wurden im Kreis St. Wendel an der Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Saarland vier Schafe von einem oder zwei Fleischfressern gerissen. Dies berichtete der Wolfsmanager Andreas Beckinger vom Umweltministerium in Saarbrücken. Die Ergebnisse einer DNA-Analyse, die in zwei bis drei Wochen erwartet wird, soll die finale Gewissheit bringen.

 

Der Wolf hatte sich Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend aus Deutschland zurückgezogen. Seit 1990 wurde das Tier unter Artenschutz gestellt. Seitdem kehren immer mehr Tiere aus dem Osten und dem Alpenraum nach Deutschland zurück. 2012 wurde der letzte Wolf in Rheinland-Pfalz erschossen.

 




Panikmache oder doch Realität? Die Meinungen gehen auseinander: Experten warnen auch vor aggressiven Tieren

Die Population der Wölfe steigt in Deutschland weiterhin. Experten sind davon überzeugt, dass es früher oder später zum Kontakt zwischen Mensch und Wolf kommt. Dieses Aufeinandertreffen könnte einigen Stimme zufolge auch mit einem aggressiven Verhalten des Tieres enden. Der Experte Gert Dittrich (Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbandes) sagte der Welt am Sonntag :

„Niemand kann ausschließen, dass es zu Übergriffen auf Menschen kommen kann.“ Er fügte hinzu, dass der Wolf „die Scheu vor dem Menschen wieder lernen“ müsse. Die Zeitung berichtet von einer Frau, die mit zwei Hunden in der Lüneburger Heide spazieren war und von einem Wolfsrudel verfolgt wurde.  Die Tiere haben sie zwar nicht attackiert, aber scheinbar komplett die Scheu vor dem Menschen verloren.

Aber allgeim gilt der Wolf für den Menschen als ungefährlich, scheu und auch auf Futtersuche als nicht aggressiv. Größere Sorgen im Falle einer Besiedelung wären also unbegründet!

Bild: Shutterstock


Alle die glauben einen Wolf gesehen zu haben erreichen unter dieser Nummer ihren zuständigen Wolfsbeauftragten. 

Ihr erreicht ihn unter der Wolfhotline: 06306 911199

RPR1. Chefreporter Dirk-Alexander Lude war im vergenagenen Monat bei einem Pressetremin, auf dem der offizielle "Wolfsmanagement-Plan" vorgstellt wurde und hat nachgehakt, woher die unbegründete Angst kommt und wer eine viel größere Gefahr für uns darstellt, ohne dass uns das bewusst ist.


Auch wenn wir auf das erste Rudel noch warten, gibt es wohl sehr nah an der Landesgrenze im Siegerland ein Einzel-Exemplar, das möglicherweise vor Kurzem sehr hungrig war.

RPR1-Livereporter Dirk Köster,
was ist passiert?


Umweltministerin Ulrike Höfken:

„Der Wolf kann in absehbarer Zeit auch in unserem Bundesland einwandern und findet hier geeigneten Lebensraum. Das wäre eine Bereicherung für unsere Artenvielfalt. Der Wolf kann in friedlicher Koexistenz mit dem Menschen leben.“


Mindestens 25 Wolfsrudel gibt es bereits in Deutschland, fast 200 Tiere, es werden immer mehr. Für die einen Grund zur Freude, für andere ein Horrorszenario.

Wo leben die meisten deutschen Wölfe?
Bild:nabu.de


Haben wir "Platz" für den Wolf?

Eine Studie des Bundesamtes für Naturschutz
kommt zu einem erstaunlichen Ergebins
:
in ganz Deutschland hätten wir genug Platz für über 400 komplette Rudel.
Der Vormarsch des Wolfes polarisiert jedoch - für Landwirte und Schäfer stellt er eine Bedrohung dar, für andere ist er ein faszinierendes, wildes, schönes Tier.


Bild:shutterstock.comBesteht für Mensch
und Tier Gefahr?


Gerade Hundehalter stellen sich die Frage, ob man denn auch in Wolfsgebieten noch entspannt im Wald wird spazieren gehen können.

Die Antwort ist ganz klar: Ja!

Ein Wolf ist scheu und braucht nur viel Beute, Deckung und seine Ruhe.
Von den über 200 wild lebenden Tieren hat sich kein einziges einem Menschen in aggressiv genährt!



10 Fakten über den Wolf


1. Gefahr für den Menschen?


Schluss mit Ammenmärchen! Für Menschen ist der Wolf nicht gefährlich!  In den letzten 50 Jahren gab es in ganz Europa nur vier Angriffe auf Menschen, alle von tollwütigen Wölfen. Und in Deutschland gibt es keine Tollwut mehr.

2. Was tun, wenn ich dennoch einen Wolf treffe?

Am besten, sich einfach nur darüber freuen, dieses Erlebnis zu haben. Daher ruhig verhalten und einfach nur beobachten.
Wer jedoch Angst bekommt sollte einfach auf sich aufmerksam machen und Der Wolf wird verschwinden. Schneller als er gekommen ist.

3. Kann ein Wolf meinem Hund gefährlich werden?

Im unwahrscheinlichen Fall eines Zusammentreffens beim Gassi gehen besteht auch für den Hund keine Gefahr. Auch wenn Wölfe sich durchaus für ihre domestizierten Artgenossen interessieren könnten, besteht keine Gefahr für Deinen Hund solange Du in nahe bei Dir behälst. Denn um Menschen macht der Wolf einen Bogen.

Kommt der Wolf trotzdem näher, laut rufen und In-die-Hände-Klatschen! Wenn er sich darüber bewusst wird, dass er gesehen wird, ergreift er in der Regel sofort die Flucht.

4. Was isst der Wolf?


Auf dem Speiseplan deutscher Wölfe stehen Rehe (52 Prozent), gefolgt von Rot- und Damwild (22 %), Wildschwein (18 %) und Hase (4%). Das ist genau bekannt, weil seit Jahren Wolfs-Kot gesammelt und untersucht wird.

5. Der Wolf ist ein Superläufer

Jeden Tag laufen die scheuen Tiere einen Marathon. Auf Nahrungssuche legen Rudel und Einzeltiere täglich in der Spitze bis zu 75 Kilometer zurück.

6. Dürfen Wölfe geschossen werden?

Nein! Eine EU-Richtlinie schützt den Wolf vorm Jäger. 2011 forderten Jäger in Sachsen, Ausnahmen zuzulassen, 2012 folgte der Bauernbund in Brandenburg mit Abschuss-Forderungen. In den beiden Ost-Ländern gibt es mit 20 Rudeln die meisten Wölfe. Die Vorstöße waren erfolglos.

7. Wie leben Wölfe?

Die Rudeltiere leben in kleinen Familien aus Eltern, ihren Welpen und dem Nachwuchs aus dem Vorjahr. Ein Rudel besteht meist aus fünf bis zehn Tieren. Ist der Nachwuchs geschlechtsreif (22 Monate), muss er sich ein eigenes Revier suchen. Dafür ziehen Wölfe hunderte Kilometer.

8. Ist der Wolf eine Gefahr für Schafherden?

In Ländern wie Niedersachsen leben tatsächlich etwa 40 Wölfe mit Nachwuchs. In den letzten sechs Jahren wurden hier lediglich 80 Fälle von gerissenen Schafen gemeldet. Laut Untersuchungen sind jedoch nur die Hälfte von Wölfen gerissen worden. Die andere Hälft geht auf das Konto streunender Hunde.

9. Wer zahlt, wenn ein Wolf mein Tier tötet?

Schäfer und andere Halter bekommen tatsächlich vom Land Entschädigungen für gerissenes Vieh. Im den vergangenen zwei Jahren lagen diese Entschädigungen deutschlandweit bei knapp 15.000 Euro.


Klick Dich rein!

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Bild: Twitter

 

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