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Die Monogamie-Lüge – RPR1.

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Die Monogamie-Lüge!

Bild:shutterstock.com

Wieso Monogamie eine Lüge ist

Sind wir alle untreu?

Diese Nachricht schockt die Deutschen: eine Jahrhundertliebe wie die von Helmut Schmitt und seiner Loki überdauerte über 60 Jahre, war aber wohl doch nicht so exklusiv wie sie wirkte. Er selbst gesteht jetzt ziemlich überraschend, seine über alles geliebte Frau mit einer engen Partei-Genossin über Jahre hinweg betrogen zu haben. So entsetzt wir im ersten Moment über dieses späte "Outing" des mehr als beliebten Altkanzlers sind, wundert uns das wirklich? 

Es ist verdammt nochmal kein Geheimnis  - fast die Hälfte aller geschlechtsreifen Menschen war schon einmal untreu, sind es noch (der Rest hat es möglicherweise noch vor, hat keine Gelegenheit oder traut sich nicht), und zwischen dem dritten und achten Ehejahr wird mittlerweile jede zweite Ehe geschieden. Alle noch so wissenschaftlich erhobenen Statistiken bestätigen das, ob’s uns nun gefällt, oder nicht.

Glaubt man jedoch anderen Statistiken, und zwar denen, in denen erhoben werden soll, was uns  am Partner am wichtigsten ist, steht Treue ganz oben bei den wichtigsten Werten einer Beziehung.  Was ein Dilemma. Wer lügt den hier bei entsprechenden Befragungen?


Wieso betrügen wir?


Wenn uns beim Aufwachen jedoch mal ein anderes Gesicht aus den Kissen entgegenstrahlt, wäre das zwar dreister Betrug, aber aus naturwissenschaftlicher Sicht plausibel, wenn nicht sogar wünschenswert.

Bild:shutterstock.comDenn wir sind von Natur aus schlicht Säugetiere und nur drei Prozent dieser Wirbeltierklasse leben monogam. Der ganze andere Rest treibt es ziemlich wild. Im wahrsten Sinne. Die meisten Säugetierarten sind entweder polygyn (ein Männchen paart sich mit mehreren Weibchen) oder promiskuitiv (Männchen und Weibchen paaren sich mit mehreren Partnern).

Und wieso ist das so? Die Erklärung ist sehr wissenschaftlich und leider so gar nicht romantisch:

Je mehr wir unsere Gene streuen, desto besser stehen die Chancen für sie.
So einfach ist das.


Der Trieb des Menschen von heute unterscheidet sich darin kaum von dem seiner steinzeitlichen Vorfahren.Dennoch haben wir es irgendwie dennoch geschafft, uns dem denkwürdigen Ideal der Monogamie anzunäheren. Sind es also nichts als religiöse und gesellschaftliche Konventionen, die uns verbieten, nach unserer Natur zu leben?  

Sollte ich einen Seitensprung beichten?

Über dieses wichtige Thema, das ja statistisch gesehen jeden zweiten von uns irgendwann betrifft, scheiden sich die Geister. Während in Beziehungen meist beiderseitig großer Wert auf Vertrauen gelegt wird, muss man sich dennoch fragen, was es in meinem Partner auslöst, wenn ich ihm um die Ohren haue, dass ich einen schwachen Moment hatte. Das Vertrauen habe ich in dem Moment schon gebrochen, als es passiert ist. Viele Psychologen sind sich einig, dass eine Beichte meist nur dazu dient, das eigene schlechte Gewissen zu bereinigen. Der betrogene Partner hat davon bei genauerer Betrachtung rein gar nichts.

Eine langjährige, liebevolle und im Alltag durchaus funktionierende Beziehung kann und wird durch eine solche Beichte einen Riss bekommen, der unter Umständen nie wieder zu kitten ist. Derjenige, der betrügt, sollte sich sehr genau überlegen, ob er das riskieren möchte.

Fehler gemacht?
Dann bitte auch mit dem schlechten Gewissen leben....

Bild: Shutterstock

10 harte Fakten zum Thema Untreue

So hart es ist: aber 42% aller Deutschen haben ihren Partner betrogen!

Unter den kleinen "Betrügern" ist es für 55% der Frauen und 49% der Männer nicht das erste Mal.

10% davon hatten drei oder mehr Seitensprünge

Über 60% bleiben zumindest der "Afaire" treu. Bei der Hälfte dauerte die Affäre über ein halbes Jahr.

Bild:Svpswitzerland/wikimedia

Nur 12 Prozent lassen sich auf den klassischen One Night Stand ein, der Rest sucht gezielt nach dauerhafteren Bettgeschichten

48 Prozent der Männer und 53 Prozent
der Frauen haben die Untreue ihres Partners erahnt.


51 Prozent der Männer, die etwas geahnt hatten, haben den Seitensprung dann selbst herausgefunden. Von den Frauen waren es 58 Prozent.

Nur 24 Prozent beichten den Seitensprung!

Bild:shutterstock

27% der untreuen Männer finden ihr "Betthäschen" im Arbeitsumfeld und erschreckende 24% im Freundeskreis der Partnerin! Sprich: es ist kein Klischee - die "beste" Freundin oder die neue Empfangsdame landen verhältnismäßig oft im Bett des Partners.

Bild:shutterstock.com

Unfassbare 85% der Frauen sind mit dem Sex in der Partnerschaft schlicht unzufrieden, aber dummerweise sprechen nur 14% mit ihrem Partner darüber.

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