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Tag der Einbruchsicherheit – RPR1.

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So bist Du sicher!

Bild: Shutterstock.com

Hochsaison für Einbrecher!

Landeskriminalämter verzeichen Rekord-Hoch

 

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Gefährliche Plastikmarkierungen

Bei einigen Tatortaufnahmen von Einbrüchen bzw. Einbruchsversuchen wurden Plastikmarkierungen aufgefunden. Dabei handelt es sich um durchsichtige Plastikstreifen, maximal vier Zentimeter lang, die von den Tätern in Hof-, Garten- und/oder Haustüren gesteckt werden. Öffnet jemand die Türe, fallen die Plastikstreifen unbemerkt nach unten. Öffnet niemand die Tür, bleiben die Plastikstreifen zwischen Tür und Türrahmen stecken und der Täter kann erkennen, dass die Tür nicht bewegt wurde, also wahrscheinlich niemand zu Hause ist. Gerade jetzt zur bevorstehenden Ferienzeit könnten weitere Ausspähaktionen folgen. Die Polizei bittet daher Hausbesitzer und aufmerksame Nachbarn, auch auf Plastikmarkierungen zu achten und Türen oder Tore zu überprüfen.

Bild: Polizei Mainz

Wer in Urlaub fährt, sollte Nachbarn, Bekannte oder Verwandte, die in dieser Zeit nach den Wohnungen schauen, bitten, auf solche Plastikklemmen zu achten. Diese sollten vorsichtig und spurenschonend entfernt und die Polizei informiert werden


Und die Langfinger geben in letzten Jahren richtig Gas!

In Deutschland hat die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser erneut zugenommen. Dieser Trend leitet sich aus den Angaben der Landeskriminalämter ab. Demnach registrierten die Bundesländer im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Anstieg der von der Polizei erfassten Fälle um rund zwei Prozent (2,069 Prozent).

Das ist eine noch vorläufige Zahl, da Rheinland-Pfalz seine Auswertungen für 2014 als einziges Land erst Mitte April vorstellt.


Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren, die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden von über 400 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg jedoch auch die Zahl der Einbruchsversuche, also die Anzahl der gescheiterten Einbrüche, weiter an. Diese Entwicklung ist positiv zu bewerten.


2013 waren beim Wohnungseinbruchsdiebstahl insgesamt 149.500 Fälle registriert worden. Das war ein Plus von 3,7 Prozent. Damit wurde der Höchststand der vergangenen 15 Jahre erreicht.

Wenn Du ganz genau wissen möchtest, wie Du Deine Wohnung oder Dein Haus in der dunklen Jahreszeit vor Einbrechern schützen kannst, befolge die Tipps und mach' Dich schlau, was Du sonst noch tun kannst.

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Kleine Tipps, große Wirkung

Vosicht Fenster!

Meist werden Fenster vom Einbrecher mit einfachem Werkzeug aufgehebelt.
Leicht erreichbare Fenster-, Terrassen- und Balkontüren sind besonders gefährdet.
Übliche Fensterkonstruktionen bieten keinen Schutz vor Einbrechern.

Wenn Du Folgendes beachtest, machst Du es Einbrechern schwer:

  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit verschließen!
  • Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
  • Rollläden sollten zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort ihre Abwesenheit signalisieren.

 

Türen immer zu?


Haus- und Wohnungstüren sollten einbruchhemmend sein. Tatsache ist, dass viele Außentüren schon allein mit körperlicher Gewalt, also ohne den Einsatz von Einbruchwerkzeug, leicht zu überwinden sind.

Nie vergessen:

  • Auch wenn Haus oder Wohnung nur kurzzeitig verlassen werden:  die Tür nicht nur ins Schloss ziehen, sondern auch immer zweifach abschließen
  • Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen verstecken. Einbrecher kennen jedes Versteck.
  • Schlüssel abhanden gekommen? Umgehend den Schließzylinder austauschen
  • Auf Klingeln nicht bedenkenlos öffnen, und gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen zeigen
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