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Die Abzock-Banken – RPR1.

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Jetzt läuft: MIRACLE - JULIAN PERRETTA

Kredite zum Nulltarif - Fehlanzeige

Bild: Shutterstock

 

Die Abzock-Banken

 

Erst kürzlich hat die Europäische Zentralbank den Leitzins auf ein historisches Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt. Während sich die Banken das Geld fast umsonst leihen können, wird die Kosteneinsparung aber nicht an die Giro-Kunden weitergegeben.

Trotz derzeitiger Niedrigszinsphase müssen Bank-Kunden, die mit ihrem Konto ins Minus rutschen, noch immer teure Dispozinsen im zweistelligen Bereich zahlen. Laut "Finanztest" allerdings müsse ein fairer Dispozins deutlich unter zehn Prozent liegen. Viele Banken haben bereits ihren Dispozins gesenkt, aber einige Institute reizt noch immer die Profitgier.

Diese Banken nutzen jetzt die Gelegenheit, um ihre Gewinne zu maximieren. Getarnt als "Gutbank", die sich um ihre Kontoüberzieher sorgt, weisen die Institute ihre Kunden auf Alternativen wie Rahmen- oder Ratenkredite hin. Aber die lohnen sich für die meisten überhaupt nicht.

Der Haken: Raten- und  Rahmenkredite werden erst ab einer Kreditsumme von 1500 bis 3000 Euro angeboten. Darüber hinaus beträgt die Laufzeit eines solchen Kredites minimal sechs Monate. 

Für Dauerüberzieher könnten sich solche Alternativen durchaus auszahlen. Aber da nur jeder siebte Kunde sein Konto mit mehr als 1500 Euro überzieht, besteht die Gefahr, dass diese Kunden in die Bankfalle laufen und höhere Kreditsummen aufnehmen als sie eigentlich benötigen.

Aber auch diejenigen, die ein Girokonto mit günstigen Dispozinsen nutzen, dafür aber hohe Kontoführungsgebühren zahlen, die treffen laut Stiftungsvorstand Hubertus Primus eine schlechte Wahl.

Es lohnt sich also genauer hinzuschauen und die Konditionen mehrerer Banken zu vergleichen. Denn nicht alle Kreditinstitute wollen ihre Kunden ausnehmen.

Was ist ein Dispokredit?

Bild: Oliver Hoffmann/Shutterstock

Das Girokonto ist im Minus und wird weiterhin belastet, dann gewährt die Bank ihren Kunden einen sogenannten Dispositionskredit, kurz Dispokredit.

Das heißt, das Konto darf bis zu einer bestimmten Grenze überzogen werden. In der Regel liegt das Limit bei zwei bis drei Monatsgehältern. Auf diese Summe entfallen dann Dispozinsen, die zusätzlich gezahlt werden müssen. Ist der Rahmen gesprengt, fallen Überziehungszinsen an, die weitaus über dem Dispozinssatz liegen.

Keine Dispozinssenkung - Warum?

Bild: Shutterstock

Viele Banken senken ihre Zinsen deswegen nicht, weil sie Angst haben auf ihren Schulden sitzen zu bleiben. Denn es sei nicht sicher, ob Kunden überhaupt wieder auf ihr Konto einzahlen.

Dabei liegt das Ausfallrisiko bei nur 0 bis 3,91 Prozent.

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