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RPR1.Die Nacht

Jetzt läuft: Read All About It (Pt. III) - Emeli Sandé
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Urlaub tierisch

Foto: © Andreas Schönweitz

 

Urlaub mit dem Haustier

Worauf man achten sollte


Der Sommerurlaub steht vor der Tür und die ganze Familie plant bereits einige entspannte Wochen abseits des Arbeitsalltages. Hat man ein Haustier, so stellen sich dabei einige zusätzliche Fragen. Wie ist der Liebling am Besten versorgt, während man selbst in der Ferne weilt? Nimmt man sein Haustier vielleicht sogar mit in den Urlaub?

Hund, Katze, Maus – Unterschiedliche Anforderungen

Foto: © Julia BeckerIst man beispielsweise Halter einer Freigängerkatze, so kann diese von einem zuverlässigen Nachbarn gefüttert werden. Das gilt auch für Vögel, Reptilien, Hamster und andere Kleintiere, die in der Wohnung gehalten werden. Bei Hunden gestaltet sich die Sache schon schwieriger, denn diese benötigen viel Aufmerksamkeit. Fällt die Oma als Kurzzeitpflegeplatz aus und hat man auch keine anderen Verwandten oder Freunde zur Hand, stellt sich die Frage, welche Alternativen der Unterbringung und Versorgung des Caniden zur Verfügung stehen.

Professionelle Tierpensionen

Leider werden immer noch Jahr für Jahr tausende Tiere in der Urlaubszeit ausgesetzt. Möchte man sein Haustier nicht mit in den Urlaub nehmen, ist die einfachste Möglichkeit, seinen Liebling für die Dauer des Urlaubs in einer Tierpension unterzubringen. Auch manche Tierheime bieten eine Urlaubsbetreuung an. Dort wird er neben der Essensversorgung auch beschäftigt und zusammen mit anderen Artgenossen betreut. Um sicher zu gehen, dass die Tierpension den gestellten Ansprüchen genügt, sollte man sich bereits im Vorfeld ein Bild von der Einrichtung machen und überprüfen, wie die Tiere dort untergebracht werden.

Andere Länder, andere (Tier-)Sitten

Foto: © iboff / stock.xchngNatürlich kann man sein tierisches Familienmitglied auch einfach mit in den Urlaub nehmen. Bevor man seinen Vierbeiner mit ins Ausland nimmt, sind allerdings einige Informationen über das Urlaubsziel einzuholen. Innerhalb der EU und einiger angrenzender Staaten ist zum beispiel für Hunde ein implantierter Chip mit Informationen über das Tier Pflicht. Ebenfalls ist für Hunde und Katzen der EU-Heimtierausweis mitzuführen, der vom Tierarzt ausgestellt werden kann und Informationen über den Vierbeiner und seinen Impfschutz enthält. Denn viele Länder schreiben spezielle Impfungen für Hunde vor. In anderen wiederum sind bestimmte Rassen nicht gerne gesehen, sprich verboten. So hat man mit sogenannten "Kampfhunden" in mehreren europäischen Ländern schlechte Karten, obwohl diese von Natur aus nicht aggressiver sind als andere Hunde.

Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, ist es also ratsam, sich auf einschlägigen Seiten im Internet, z.B. hier, über die Tierbestimmungen des Reiselandes zu informieren.

 

Spezielle Angebote für Tierbesitzer


Foto: © Andreas SchönweitzFür Urlauber mit Tieren gibt es übrigens eine Vielzahl an speziellen Reiseangeboten. Angefangen von haustierfreundlichen Ferienwohnungen bis hin zu Hundehotels, die im Falle eines Tagesausfluges auch mal die Betreuung des Vierbeiners übernehmen und bei denen der vierbeinige Begleiter auch im Speisesaal nicht außen vor bleiben muss.  
Hat man sein Urlaubsziel auf Hundefreundlichkeit überprüft und für gut befunden, folgt der nächste Schritt: Die eigentliche Reise.

In der Luft

Auch hier gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten. Fliegt man zum Urlaubsziel, so muss der Hund auf dem Flug ab einer gewissen Größe in eine Transportbox im Frachtraum. Hat man einen kleinen Hund, kann man diesen auch in einer Transportbox in der Kabine mitnehmen. Dafür darf er aber ein bestimmtes Gewicht, meist acht Kilo inklusive wasserundurchlässiger und bissfester Transportbox nicht überschreiten. Die genauen Details sind aber auf jeden Fall bei der Airline zu erfragen. Diese Art der Urlaubsreise mit Hund nicht nur für das Tier mit erhöhtem Stress verbunden.

Zu Lande

 Foto: © patgirl / stock.xchngAls Alternative bietet sich der Urlaub mit dem Auto an. Hier hat man seinen vierbeinigen Liebling immer bei sich. Trotzdem sollte man auch hier einige Dinge beachten. So bietet es sich aus Sicherheitsgründen an, den Hund in einer geeigneten Transportbox oder angeschnallt mit einem Brustgeschirr mit auf die Reise zu nehmen. Außerdem sollte man wie für die Zweibeiner auch regelmäßig Pausen einplanen, um sich ein wenig die Füße zu vertreten und etwas zu trinken. Ganz wichtig im Sommer: Niemals seinen Hund bei geschlossenen Fenstern im Auto lassen! Da Hunde nicht schwitzen, sondern durch Hecheln ihre Körpertemperatur regulieren, können sie in heißer und nicht belüfteter Umgebung binnen weniger Minuten den Hitzetod sterben. Leider ist dieser Umstand vielen Hundebesitzern immer noch nicht bekannt und führt jeden Sommer zu sinnlosen Todesfällen.

Foto: © Julia BeckerEndlich am Ziel

Hat man alles richtig gemacht und sein wohlverdientes Urlaubsziel erreicht, so sollte man z.B. am Meer auf ausgeschilderte Hundestrände achten, denn dort sind Vierbeiner erlaubt. Je nach Land besteht auch hier Leinenpflicht. Ist einem das Wetter wohlgesonnen, so steht einem schönen und erholsamen Urlaub für Mensch und Tier nichts mehr im Wege.

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