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Das Geheimnis der roten Pünktchen

Wer sich schon immer gefragt hat, was es mit den roten Pünktchen auf den Armen oder Beinen auf sich hat, bekommt hier die Antwort!

Lavizzara
Lavizzara, by rpr1admin

Bild: lavizzara / Shutterstock

 

 

Gesundheit: Eine effektive Hautpflege kann helfen

Das Geheimnis der roten Pünktchen

Wer sich schon immer gefragt hat, was es mit den roten Pünktchen auf sich hat und warum sie die einen auf den Armen, andere auf den Beinen oder sogar am gesamten Körper haben, bekommt hier die Antwort!

Verhornungsstörung der Haarfollikel

Es sieht aus wie eine Gänsehaut, die einfach nicht weggehen will. Betroffene bestätigen, die roten Pusteln tun weder weh, noch jucken sie. Sie sehen einfach nur unschön aus und halten teilweise ein Leben lang.

Das Phänomen der roten Punkte nennt man im Fachchargon Mucinosis follicularis. Umgangssprachlich nennt man es auch Reibeisenhaut. Die Haut ist übersäht von kleinen, harten Pickelchen. Entstehen tuen diese, weil die Haarfollikel durch eine zu hohe Keratin-Produktion schlichtweg verstopft werden. Keratin ist übrigens der Hauptbestandteil des menschlichen Haares. Durch die hohe Keratinkonzentration verhärten und entzünden sich die Hautzellen - die Haut fühlt sich rau an, eben wie ein Reibeisen.

Jungen Frauen in der Pubertät gelten als besonders anfällig für diese Art der Hautstörung. Wer grundsätzlich an zu trockener Haut leidet, bei dem können sich die Symptome noch verstärken.

Genetisch bedingte Hautstörung

Die Reibeisenhaut ist weder ansteckend noch vererbbar. Mediziner und Dermatologen streiten sich um die Bezeichnung als Krankheit, da fast jeder zweite von der Reibeisenhaus betroffen ist. In den meisten Fällen bilden sich die unschönen Pickelchen nach der Pubertät zurück - ohne bleibende Schäden.


 

Die richtige Hautpflege ist das A und O

Eine Lösung oder eine Mittel gegen die Hautstörung gibt es bislang noch nicht. Dermatologen empfehlen, das Keratin aus den Haarfollikeln heraus zu spülen, um wenigstens einen kleine Verbesserung hervorzurufen. Das funktioniert am besten  mit hornerweichenden Salben, die Urea oder hautschonende Öle enthalten. Schonende Körperpeelings können die Pöckchen ebenfalls zum Teil lindern.

Wirkstoffe, die helfen, die verhornten Stellen weicher zu machen: Milchsäure und Glycolsäure. Milchsäure wirkt verhornungsregulierend, hydratisierend und weist einen sehr leichten Peeling-Effekt auf. Glycolsäure ist Fruchtsäure, die abgestorbene Zellen aus der Haut löst und die Haut ebenfalls oberflächlich leicht peelt.

Quelle: Huffington Post

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