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Mit Salz als Drogen getarnt über die Grenze?!

"Witzbolde" treiben Polizei in den Wahnsinn

  • am 22 Mar 2016

Bild: Tawee wongdee/Shutterstock

 

"Witzbolde" treiben Polizei in den Wahnsinn

 Mit Salz als Drogen getarnt über die Grenze?!

 

Ausgestattet mit verdächtig verpackten Salzpaketen machte sich ein Trio aus NRW über zwei Jahre lang einen Spaß daraus, die Polizei an der Nase herumzuführen.

 

Bewusste Provokation?

Eine Frau und zwei Männer aus Nordrhein-Westfalen trieben offenbar mit einer bewussten Provokation Polizisten nahe der deutsch-niederländische Grenze regelmäßig in den Wahnsinn.

Das Trio überquerte mehrmals pro Woche mit einem Salzpaket, das scheinbar absichtlich wie Schmuggelware verpackt war, die Grenze zu den Niederlanden und legte es darauf an, von der Polizei kontrolliert zu werden, wie n24 berichtet.

 

Vorgetäuschte Straftat

Natürlich ist es nicht verboten, Salz in Folie und Tapeverband mit über die Grenze zu bringen und eine echte Straftat liegt demnach auch nicht vor, dennoch mussten sich die Frau und die beiden Männer jetzt vor Gericht für ihr Handeln verantworten.

Der ihnen vorgeworfene Tatbestand sei immerhin eine „vorgetäuschte Straftat“. Daher wurden die 26-jährige Arbeitslose und ihr vier Jahre jüngerer Freund zu einer Strafe i.H.v. 300 Euro verurteilt. Der Dritte im Bunde, der Bruder der Frau (27), muss 150 Euro blechen. Einer Schuld ist sich allerdings keine der drei Personen bewusst.

 

Kuriose Erklärung

Wie die 26 Jährige laut n24 erklärte, hätten sich die Ausflüge in die Niederlande für das Trio zu einer Art Hobby entwickelt: „Wir fahren meistens zur Tankstelle an der Autobahn hinter der Grenze, trinken einen Kaffee. Dann vielleicht noch zu McDonald’s. So komisch sich das auch anhören mag…“

Das Salz hätte sie bei ihren Trips lediglich als Glücksbringer dabei! In dem italienischen Heimatdorf des 27 Jährigen sei es Brauch jedes Fahrzeug mit einem Päckchen auszustatten – „gegen böse Augen und Geister“.

 

Bleibt abzuwarten, ob das Urteil des Gerichts den regelmäßigen Ausflügen nun ein Ende setzen wird!

 

Quelle: n24


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