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Telefonstreich mit böser Konsequenz

Verärgerter Mann spielt Polizei mehrfach einen "Telefonstreich". Doch die Konsequenz folgt im Handumdrehen und zwar knüppeldick...

Telefon Shutterstock 480x
Telefon Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

 

Nordrhein-Westfalen: Dortmund

Verärgerter Mann spielt Polizei mehrfach
einen "Telefonstreich". Die Konsequenz folgt...

Am Mittwochnachmittag ging um 15.50 Uhr ein Notruf bei der Leitstelle der Dortmunder Polizei ein. Sinngemäß formulierte der Anrufer, dass eine Frau von mehreren Männern gegen ihren Willen in ein Cafe gezogen worden sein soll und dabei laut um Hilfe schrie.

Zivile und uniformierte Polizeikräfte machten sich umgehend auf den Weg zum Einsatzort, die Straße Oestermärsch in Dortmund-Mitte. Dort angekommen stellten die zivilen Polizeibeamten einen Mann an der Telefonzelle fest, der immer wieder zu telefonieren schien. Zeitgleich signalisierte die Leitstelle den Einsatzkräften, dass der unbekannte Mann mittlerweile zum fünften Mal angerufen und immer wieder die gleiche Notsituation geschildert habe.

Einer der Polizisten erkannte in dem "Telefon-Terroristen" einen "alten Bekannten"

Als die uniformierten Polizisten eintrafen, legte der Mann den Hörer des öffentlichen Telefons weg und versuchte, sich in nördliche Richtung zu entfernen. Doch die Polizei stoppte und kontrollierte ihn. Noch während er belehrt und zu den Anrufen befragt werden konnte, erkannte ihn einer der eingesetzten Ordnungshüter. Bei dem Anrufer handelte es sich um einen 33-jährigen Dortmunder, der bei einem anderen Polizeieinsatz am heutigen Tag bereits unangenehm aufgefallen war.

Nur kurze Zeit vor dem Klingelstreich, hatte der 33 Jährige...

In dem vorangegangenen Einsatz hatte sich der Dortmunder äußerst aggressiv verhalten und war deswegen schon einmal kurzfristig in Gewahrsam genommen worden. Bei seiner Durchsuchung hatten die Polizeibeamten zudem ein zur Fahndung ausgeschriebenes Mobiltelefon aufgefunden und sichergestellt.

Im Folgenden verhielt sich der 33-Jährige erneut unkooperativ und verweigerte es,
sich auszuweisen. Kurzerhand folgten seine Durchsuchung und die erneute vorläufige Festnahme.

Doch im Streifenwagen schien er "geläutert":

Unvermittelt räumte der Mann plötzlich die Anrufe ein und gab an, den Sachverhalt erfunden zu haben. Mit den Anrufen wollte er sich lediglich bei der Polizei rächen,
da er sehr verärgert über die zuvor getroffenen polizeilichen Maßnahmen gewesen war.
Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen, intensiver Belehrung zum §145, Missbrauch von Notrufen und der Androhung weiterer Konsequenzen wurde der Dortmunder von der Polizeiwache erneut entlassen.

Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende: Den verhinderten "Rächer" erwarten
nun Ermittlungen wegen des Missbrauchs von Notrufen. Damit verbunden ist möglicherweise eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe in unbekannter Höhe.

Quelle: Polizei

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