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Belohnung nach Tod von Pinguin ausgesetzt

Fünf Tage nach seinem Verschwinden ist der gestohlene Humboldt-Pinguin in Mannheim tot gefunden worden. Eine Tierschutzorganisation setzt jetzt eine Belohnung auf den oder die Pinguin-Töter aus.

Erschreckender Fund

Der seit Tagen vermisste Pinguin „Nummer 53“ aus dem Mannheimer Luisenpark ist tot. Ein Passant habe den Körper des erst zehn Monate alten Vogels am Morgen unweit des Luisenparks leblos gefunden, teilte die Polizei gestern mit. Das Tier sei ohne Kopf gefunden worden. Doch wer ist für den grausamen Tod des Humboldt-Pinguins verantwortlich?

 

Ermittlungen gegen unbekannt

„Wir stehen alle unter Schock“, sagte Tierpark-Sprecherin Alexandra Wind der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben bis zum Schluss gehofft, (...) nun hat es leider ein trauriges Ende genommen.“ Die Staatsanwaltschaft Mannheim leitete ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt ein. Die Behörden schließen aus, dass der fünf Kilo schwere und bis zu 60 Zentimeter große Pinguin von einem Wildtier gerissen oder aus dem Gehege im Luisenpark entlaufen sein könnte. 

Mögliche Verletzungen müssten nicht von Menschen stammen, hieß es in Veterinärkreisen. «Wenn ein totes Tier irgendwo liegt, zieht es andere Tiere an», sagte ein Experte, der nicht namentlich genannt werden wollte. Der Vogel wird nun im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Karlsruhe (CVUA) untersucht. „Der Todeszeitpunkt und ein mögliches Fremdeinwirken sollen geklärt werden“, sagte Sprecherin Wind. 

 

Belohnung ausgesetzt

Die Tierschutzorganisation PETA setzte derweil eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise auf den Täter aus. „Wir hoffen, dass diese brutale Tat aufgeklärt und der Tierquäler überführt werden kann“, sagte Peter Höffken von der in Stuttgart ansässigen Organisation. Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.

 

Quelle: dpa