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Einjähriges Kind verliert beide Eltern

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 3 sterben zwei Menschen. Ihre einjährige Tochter überlebt leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Fahrerflucht.

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Bild: Shutterstock.com

 

Hessen: Wiesbaden

Einjähriges Kind verliert beide Eltern

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 3 sterben zwei Menschen. Ihre einjährige Tochter überlebt leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Fahrerflucht.

Tragischer Unfall bei Wiesbaden

Am Montag, 13.06.2016, 14:58 Uhr sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 3 mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 32-jähriger BMW-Fahrer die mittlere Fahrspur der A 3 in Richtung Wiesbadener Kreuz. Circa einen Kilometer nach der Tank- und Rastanlage "Medenbach", wechselte ein Unbekannter mit seinem PKW von der linken auf die mittlere Fahrspur ohne auf den BMW zu achten. Der 32-Jährige verlor bei Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Schließlich kam er auf der Fahrbahn zum Stehen. Ein nachfolgender Renault, gesteuert von einem 32-jährigen Mann, konnte noch rechtzeitig bremsen und vor dem stehenden Fahrzeug anhalten.

Einjähriges Kind verliert beide Eltern

Der Renault-Fahrer beabsichtigte die Unfallstelle abzusichern. Dies bemerkte ein weiterer, 28-jähriger BMW-Fahrer zu spät und fuhr auf den Renault auf. Infolge des Zusammenstoßes wurden der Renault-Fahrer und seine 30-jährige Beifahrerin so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben. Das einjährige Kind aus dem Renault musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Wie die dpa berichtet, soll es sich bei dem Mädchen um die Tochter des verstorbenen Paares handeln. Die beiden BMW-Fahrer zogen sich ebenfalls schwerste Verletzungen zu und wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

Die Wiesbadener Autobahnpolizei bittet dringend Zeugen, die Hinweise zum Ablauf des Verkehrsunfalles sowie zu dem mutmaßlichen Verursacher / der mutmaßlichen Verursacherin und seinem Fahrzeug / und ihrem Fahrzeug geben können, sich unter der Rufnummer (0611) 345-4140 zu melden.


Quelle: Polizei/ dpa

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