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BASF testet Kameras im Nordhafen

Nach der verheerenden Explosion bei der BASF in Ludwigshafen vor einem Jahr, sollen neue Kamerasysteme nun für einen besseren Brandschutz sorgen.

Neue Kameras sollen mögliche Brände registrieren

Das Chemieunternehmen BASF testet seit Dienstag neue Kamerasysteme am Stammwerk in Ludwigshafen. Wie der Konzern mitteilte, sollen die mit Infrarot-Sensoren ausgestatteten Kameras mögliche Brände und Lecks in Rohrleitungen frühzeitig registrieren - auch bei schlechten Sichtbedingungen. Auf diese Weise könnte die Feuerwehr früher Risiken entdecken und entsprechende Maßnahmen treffen.

Simulierter Brand stellt System auf die Probe

Für den Test haben BASF-Mitarbeiter am Dienstag im Nordhafen ein Modell aus fünf je zwölf Meter langen leeren Rohrleitungen aufgebaut. Mit Hilfe von Erdgasbrennern wurde ein Brand simuliert, die Kameras filmten mit.
An dem Versuch war auch das Fraunhofer Institut beteiligt.

Reaktion auf Explosion vor einem Jahr

Mit den neuen Kamerasystemen will die BASF die Sicherheit erhöhen. Am 17. Oktober 2016 waren bei der Explosion einer Rohrleitung im Landeshafen Nord drei Menschen getötet worden, zwei weitere starben an den Folgen. 28 Personen wurden damals verletzt.

Quelle: dpa, BASF

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