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Zu dick für den Job?

Vor dem Landesarbeitsgericht streiten ein 200 Kilo schwerer Arbeiter und sein Arbeitgeber. Sein Vorgesetzter ist der Meinung, dass sein Angestellter zu dick für den Job sei.

Dickermann
Dickermann, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com -Symbolbild

 

Düsseldorf: Streit vor Gericht

Zu dick für den Job?

Vor dem Landesarbeitsgericht streiten ein 200 Kilo schwerer Arbeiter und sein Arbeitgeber. Sein Vorgesetzter ist der Meinung, dass sein Angestellter zu dick für den Job sei.

Fettleibiger Gartenbauer soll gekündigt werden

Ein 200 Kilogramm schwerer Gartenbauer kämpft heute vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf gegen seine Kündigung. Sein Vorgesetzter ist der Ansicht, dass der Beschäftigte seine Arbeit aufgrund seiner Körperfülle nicht mehr verrichten könne. Das Unternehmen kündigte dem Mann nach 30 Jahren. Zuvor machte er eine Therapie an einem Adipositas-Zentrum, jedoch ohne Erfolg. Der 1,94 Meter große Arbeiter gab zu, er sei wegen seiner Fettleibigkeit schwerbehindert, könne aber die geforderten Arbeiten in dem Gartenbaubetrieb dennoch ausführen.

"Keine Leiter hält das Gewicht aus"

Der Arbeitgeber entgegnete, dass es weder passende Warnwesten noch Arbeitsschuhe für ihn gebe. Auch Leitern, die für ein solches Gewicht zugelassen seien, sind nicht erhältlich. Der Mitarbeiter passe auch nicht mehr in die Gräben.

In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht in Düsseldorf bekam keine Seite vollends Recht. Der Arbeitgeber kam mit der Kündigung nicht durch. Dem Kläger blieb die geforderte Entschädigung von 6000 Euro verwehrt.

Quelle: dpa

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