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Wieder starke Unwetter

Teile des Rhein-Main-Gebietes hat ein starkes Unwetter am Dienstag unter Wasser gesetzt.

Jo Chambers
Jo Chambers, by rpr1admin

Bild: Jo Chambers / Shutterstock


Rhein-Main-Gebiet

Wieder starke Unwetter

Teile des Rhein-Main-Gebietes hat ein starkes Unwetter am Dienstag unter Wasser gesetzt.

"Wasser steht oft höher als man denkt"

Allein in Frankfurt verzeichnete die Feuerwehr mehr als 400 Einsätze, sagte ein Feuerwehrsprecher in der vergangenen Nacht. Den Süden der Metropolie traf es nach Angaben der Löschkräfte besonders hart: Unterführungen und Tiefgaragen stünden unter Wasser, Keller seien voll gelaufen.

„Das Wasser steht oft höher als man denkt“, so der Sprecher. Autofahrer sollten daher nicht mehr durch überschwemmte Unterführungen fahren.

Erste Bilder in sozialen Netzwerken zeigen etwa eine überschwemmte U-Bahn-Station in Frankfurt:

 

40 Flüge annulliert

Das Unwetter tobte auch in Offenbach: «Bei uns ist Land unter», meldete ein Sprecher der Feuerwehr. Mehr als 200 Notrufe habe es gegeben, mehrere Brände wurden gemeldet. Der Polizei zufolge schlug in Hanau ein Blitz in ein Haus ein.

Am Nachmittag mussten laut einem Sprecher am Frankfurter Flughafen sieben ankommende Flugzeuge umgeleitet werden. Annulliert wurden rund 40 Starts und Landungen, weil eine Abfertigung der Flugzeuge während des Gewitters nicht möglich gewesen sei. Zwar hatten abends noch einige Maschinen Verspätungen, der Flugverkehr sei aber wieder normal gewesen.

Technische Störungen

Betroffen war auch der Frankfurter Südbahnhof: Ein Blitzeinschlag verursachte eine technische Störung, wodurch sich Bahnen mehrere Stunden lang verspäteten, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn vergangene Nacht.

19 Liter Regen pro Quadratmeter fielen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am Flughafen in Frankfurt innerhalb von einer Stunde. 13 Liter seien es in Offenbach gewesen – sogar 32 Liter in zwei Stunden in Mühlheim am Main. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor extremen Gewittern für den Regierungsbezirk gewarnt.

Quelle: dpa

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