Tödlicher Unfall OHNE Fahrer!

Kurz nachdem ein Mann einen Klein-LKW in einer abschüssigen Straße abgestellt hatte und ausgestiegen war, geriet dieser führerlos ins Rollen...

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Bild: Shutterstock

Symbolbild

Baden-Württemberg: Reutlingen

Tödlicher Unfall OHNE Fahrer!

Spektakulärer Unfall mit tödlichen Ausgang in Lichtenstein-Unterhausen im Kreis Reutlingen (Baden-Württemberg): Eine 66-jährige Frau aus Unterhausen ist am Dienstagmittag bei einem Verkehrsunfall so schwer verletzt worden, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Der LKW rollte führerlos den Berg herunter

Der Unfall ereignete sich gegen 11.35 Uhr am Vormittag, kurz nachdem ein Gemeindearbeiter einen Klein-LKW der Gemeinde in der abschüssigen Zellertalstraße abgestellt hatte und ausgestiegen war. Das Fahrzeug geriet unvermittelt ins Rollen und fuhr führerlos bergab.

Das parkende Auto der Dame wurde in den Garten geschleudert...

Der LKW prallte nach etwa 200 Metern zunächst gegen den vor dem Einfamilienhaus der 66 Jährigen stehenden VW Touran der Hauseigentümer und krachte anschließend frontal in das Gebäude. Unglücklicherweise wurde der PKW durch den vorherigen Aufprall in den Garten geschleudert, wo sich die Frau gerade vor dem Haus aufhielt.
Die Dame wurde von dem PKW erfasst, mit schwersten Verletzungen unter dem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Eingeleitete Reanimationsmaßnahmen verliefen erfolglos.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Sachverständiger soll den genauen Unfallhergang klären. Der 49-jährige Fahrer des LKW musste aufgrund eines Schocks vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Er wird wie die Hinterbliebenen der verunglückten Frau von Notfallseelsorgern betreut.

An dem Wohnhaus entstand ein Gebäudeschaden in Höhe von mindestens 60.000 Euro, wobei eine Überprüfung durch einen Statiker noch aussteht. Die Feuerwehr hat das Gebäude entsprechend abstützt. An den Fahrzeugen entstand ein Schafen von rund 40.000 Euro. Im Einsatz waren mehr als 30 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Notärzten.

Quelle: Polizei

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