Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Was sind Benachrichtigungen? RPR1. verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren Euch damit noch schneller über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt!
Benachrichtigungen abonnieren
Heute keine Lust auf Benachrichtigungen? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!

Student misst Strahlung und löst Terroralarm aus

Er wollte nur Strahlenmessungen durchführen – löste dann aber einen Terroreinsatz in der Innenstadt in Brüssel aus.

Bikeriderlondon

Bild: bikeriderlondon / Shutterstock

Kleidung weckt Misstrauen

Student misst Strahlung und

löst Terroralarm aus

 

Er wollte nur Strahlenmessungen durchführen – löste dann aber einen Terroreinsatz in der Innenstadt in Brüssel aus.


Gürtel, von dm Kabel herabhingen

Fünf Stunden hielt der Anti-Terror-Einsatz am gestrigen Mittwoch in der Brüsseler Innenstadt an, nachdem sich mehrere Passanten bei den Sicherheitskräften gemeldet hatten. Trotz Sommerhitze trug der Mann am Nachmittag einen langen Mantel und verhielt sich in den Augen der Passanten auffällig.

Polizisten forderten den Mann daraufhin auf, den Mantel zu öffnen – dabei kam ein Gürtel zum Vorschein, von dem Kabel herabhingen. Sofort ließen die Beamten mehrere Straßen im Stadtzentrum absperren. Erst am Abend die Entwarnung: Ein Sprecher teilte mit, dass der Mann lediglich Strahlungsmessungen machen wollen.

"Sehr passiv und sehr verdächtig"

Bilder vom Einsatzort zeigen wie ein Mensch in der Nähe der größten Einkaufsstraße Brüssels mit verschränkten Armen auf dem Boden einer Seitenstraße kniet, während Polizisten ihre Waffen auf ihn richten. Noch am Nachmittag wurden am vermeintlichen Einsatzort Roboter zur Vernichtung von Sprengstoff vorbereitet.

Noch ist unklar, warum der Verdächtige nicht schneller als ungefährlich identifiziert werden konnte. Er habe sich "sehr passiv und sehr verdächtig" während des Polizeieinsatzes verhalten, daher soll er nun einen Teil der Kosten übernehmen.

Selbstmordattentäter  hatten am 22. März mit den Anschlägen am Brüsseler Flughafen und einer Metrostation in der Innenstadt 32 Menschen mit in den Tod gerissen. Kaum eine Woche vergeht seitdem ohne neue Großeinsätze der belgischen Polizei.

Quelle: dpa

Ähnliche Artikel

Mehr zum Thema: