Streik bei Amazon

Alle Infos zur aktuellen Lage gibt's hier:

Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter des Online-Versandhandels Amazon zum Streik aufgerufen. Am Standort Bad Hersfeld haben die Mitarbeiter mit Beginn der Frühschicht die Arbeit niedergelegt. Grund für den Streik sind nach Angaben einer Verdi-Sprecherin, die Einführung von Tarifverträgen zum Schutz der Mitarbeiter.


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Bild: Shutterstock

Mit dem Beginn der Weihnachtsgeschäfte hat sich der Druck auf die Amazon-Mitarbeiter weiter erhöht. Diese klagen über schlechte Arbeitsbedingungen, zu niedrige Löhne und hohen Arbeitsdruck.

Ver.di-Bundesvorstandsmitglied
Stefanie Nutzenberger:
"Solange Amazon den Beschäftigten den Respekt und Schutz durch Tarifverträge verweigert, werden wir den Druck aufrechterhalten."

Seit mehr als einem Jahr versucht Verdi Amazon zu Tarifverhandlungen zu drängen. Bislang erfolglos. Der Online-Versandhändler vertritt den Standpunkt, mit seinen mehr als 9000 Beschäftigten in Deutschland in der Logistikbranche zu arbeiten und bezahlt diese bislang auch nach dem branchenüblichen Lohnniveau.


Schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne,
hoher Arbeitsdruck!


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