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Sex im Rettungswagen?

Zurzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln gegen eine RTW-Besatzung...

Rettungsdienst 1
Rettungsdienst 1, by rpr1admin

Bild: Tumarkin Igor - ITPS / Shutterstock.com

 

Staatsanwaltschaft Köln ermittelt

Sex im Rettungswagen?

In der vergangenen Woche amüsierten sich rund 200.000 Besucher auf der Bierbörse in Opladen. Unter den Feiernden befanden sich wohl auch zwei Rettungssanitäter der Leverkusener Berufsfeuerwehr.

Sex im Rettungswagen?

Zurzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln gegen eine RTW-Besatzung. Zur BILD-Zeitung sagt der Sprecher Ulrich Bremer: „Gegen die Rettungssanitäter besteht der Verdacht eines sexuellen Übergriffs auf eine junge Frau.“ Laut BILD-Bericht wird der mutmaßliche Tathergang bislang wie folgt beschrieben: Während der jüngere der beiden Sanitäter mit einer Frau im vorderen Bereich des Rettungswagens gesessen haben soll, soll sein älterer Kollege im hinteren notfallmedizinischen Behandlungsraum Sex mit einer anderen Frau gehabt haben. Auch der vage Vorwurf der Vergewaltigung steht im Raum, ist aber noch unbestätigt.

Damenbesuch ist streng verboten

Die beiden Sanitäter sollen die Frauen (beide ca. Anfang 20) am Freitagabend auf der Bierbörse kennengelernt haben. Die Nummern wurden ausgetauscht, um sich später wieder zu treffen – allerdings während der Dienstzeit. Auch wenn es streng verboten ist, so hätten die Männer die Frauen in den RTW eingeladen.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Gegen Mitternacht wurde dann der RTW alarmiert: Ein Bierbörsen-Besucher zog sich schwere Verbrennungen an den Händen zu. Damit der Damenbesuch nicht aufflog, sollen die Sanitäter das Brandopfer vorne mitgenommen haben. Die Frauen suchten offenbar im hinteren Bereich des Wagens ihr Versteck.

Laut Staatsanwaltschaft fuhren die Sanitäter nach dem Krankentransport ins Klinikum Merheim zum Auenweg nach Deutz. Dort kam es wohl zum sexuellen Übergriff. Das Opfer hatte sich im Anschluss in der Klinik behandeln lassen und erstattete Anzeige.

Die Sanitäter wurden von der Polizei festgenommen und verhört. Mittlerweile sind sie wieder frei, die Ermittlungen laufen aber weiter. „Beide sind bis auf Weiteres von ihrer Tätigkeit freigestellt“, so eine Sprecherin der Stadt Leverkusen.

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