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Sechsfache Mutter vermutlich ermordet

Vor einem knappen Jahr verschwindet in Solingen eine Mutter von sechs Kindern spurlos. Inzwischen gehen die Ermittler von einem Mordkomplott mit fünf Beteiligten aus.

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Polizei Shutterstock 480x 16, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

 

 

Nordrhein-Westfalen: Köln

Sechsfache Mutter vermutlich ermordet:

Mordkomplott soll die grausame Tat begangen haben

Vor einem knappen Jahr verschwindet in Solingen eine Mutter von sechs Kindern spurlos. Inzwischen gehen die Ermittler von einem Mordkomplott mit fünf Beteiligten aus.

Die Zahl der mutmaßlichen Beteiligten steigt mit den Festnahmen auf fünf

Im Fall einer vermutlich ermordeten sechsfachen Mutter aus Solingen haben die Ermittler den Ehemann der Vermissten und dessen Bruder festgenommen. Die 41 und 35 Jahre alten Männer seien in Düsseldorf und Köln gefasst worden, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Wuppertal. Damit sitzen wegen des Falls nun vier Verdächtige in Untersuchungshaft. Die Ermittler sind überzeugt, dass hinter dem Verschwinden der 35-jährigen Frau ein Mordkomplott steckt. 

 

Die Frau hatte sich von ihrem Ehemann getrennt

Die Frau hatte sich von ihrem Ehemann getrennt und war vor fast einem Jahr spurlos verschwunden. Bei der Tat soll es sich um einen Racheakt der Familie des Ehemannes handeln. "Wir gehen davon aus, dass die Frau bereits am Tag ihres Verschwindens getötet wurde", so der Staatsanwalt.

 

"Letztendlich ist es ein Racheakt..."

Unter Verdacht stehen der Ehemann der Vermissten, zwei seiner Brüder, seine Schwester sowie sein ältester Sohn. "Sie sahen offenbar die Familienehre durch die Trennung beschmutzt - letztlich ist es ein Racheakt", so der Staatsanwalt. Zu den jüngsten Festnahmen habe "die Summe eines großen Puzzles geführt, das ein erkennbares Bild ergibt". Bislang hätten alle Verdächtigen zu den Vorwürfen geschwiegen.

 

Die Suche in einem Waldgebiet verlief ohne Erfolg

Spezialisten hatten die Leiche der Verschwundenen unter anderem in Baden-Württemberg gesucht. Beamte der Tatortgruppe Forensische Archäologie des Bundeskriminalamts suchten in einem Waldgebiet im Norden Baden-Württembergs.

Die 35-jährige Irakerin war im April aus ihrer Wohnung in Solingen verschwunden.
In den folgenden Monaten hatte die Polizei mit Hilfe von Einsatzhundertschaften, Polizeitauchern und der Fliegerstaffel zahlreiche Gewässer und Waldstücke in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg abgesucht.
Nach Hinweisen auf einen weißen Kleintransporter war auch im Stadtwald von Hilden bei Düsseldorf nach der Leiche gesucht worden.

Quelle: dpa

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