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Schock für Raucher

Raucher müssen im kommenden Frühjahr sehr stark sein: Neue Schockfotos und noch größere Warnhinweise auf den Zigarettenschachteln...

Zigaretten Defotoberg Shutterstock 480x
Zigaretten Defotoberg Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: defotoberg/Shutterstock.com

 

Berlin: Bundeskabinett führt neues Gesetz ein

Schock für Raucher

Raucher müssen im kommenden Frühjahr sehr stark sein. Es sollen extreme Schockfotos und noch größere Warnhinweise auf den Zigarettenschachteln abgedruckt werden.

Gruselige-Schock-Bilder

Wie N24 berichtet, sollen ab Mai 2016 zwei Drittel der Vorder- und Rückseiten der Zigarettenschachteln mit schockierenden Bildern versehen werden. Den passenden Gesetzentwurf hat bereits Landwirtschaftsminister Christan Schmidt (CSU) eingereicht. Das Bundeskabinett in Berlin will dieses Gesetz beschließen. Doch die Hersteller werden in gewissem Maße geschützt. Ware, die nach den alten Regelungen bis Mai 2016 hergestellt wird, darf noch ein weiteres Jahr vertrieben werden.

Für die Bilder werden konkrete Vorgaben gemacht: Es können faulende Raucherbeine, krebsbefallene Lungen oder geschwärzte Zahnstümpfe abgebildet werden. Diese Grusel-Bilder sollen die Betroffenen abschrecken oder zumindest die Lust eindämmen weiter zu rauchen. Eine weitere Maßnahme, die die Lust am Rauchen nehmen soll, ist ein Verbot für die Aromen die den Tabakgeschmack überdecken.

Für alle die bereits „mit gutem Gewissen“ auf E-Zigaretten umgestiegen sind, gibt es auch neue Regelungen: So sollen für diese Alternative zukünftig auch Werbeverbote eingeführt werden.

Deutschland - der Nachzügler in Europa

Ziel dieser Maßnahmen ist es die Raucherquote bei Jugendlichen zu senken. Des Weiteren ist der Tabakkonsum unter anderem auch Auslöser für  Atemwegserkrankungen, Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das führte zu etwa 110.000 Todesfällen pro Jahr in Deutschland. Es wird geschätzt, dass dadurch Kosten von etwa  79,09 Milliarden Euro pro Jahr entstehen.

Die Grünen werfen der Regierung schon seit langem vor, mehr für die Reduzierung des Tabakkonsums zu unternehmen. Harald Herpe, der Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik appelliert: „Die Bundesregierung sollte sich endlich von den  Interessen der Industrie frei machen. Arbeitsplätze und Steuereinnahmen sind kein Argument, wenn es um Menschenleben geht.“  Deutschland sei neben Bulgarien das einzige Land in Europa, das Werbeformen für Tabakwerbung noch immer gestatte.

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Bild: Twitter/Alamio Deutschland

>>Hier findet ihr weitere Schockbilder

 

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