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Polizei veröffentlicht Pressemitteilung

Die Vergewaltigung am Wasserturm vom Sonntag, wurde von dem vermeintlichen Opfer möglicherweise nur vorgetäuscht.

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Bild: Shutterstock.com

 

Mannheim am Wasserturm: Vergewaltigung nur vorgetäuscht?

Polizei veröffentlicht Pressemitteilung

 

Die Vergewaltigung am Wasserturm vom Sonntag, dem 17. Januar 2016 wurde von dem vermeintlichen Opfer möglicherweise nur vorgetäuscht.

 

 

Vergewaltigung am Wasserturm möglicherweise nur vorgetäuscht

Laut der gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim wurde bekannt gegeben, dass die Vergewaltigung am Wasserturm in Mannheim möglicherweise vorgetäuscht wurde.

Zu diesem Ergebnis kommen die Staatsanwaltschaft Mannheim und die vierzehnköpfige Ermittlungsgruppe "Wasserturm" des Dezernats Sexualdelikte der Mannheimer Kriminalpolizei nach zehntägiger intensiver Ermittlungsarbeit.

 

100 Hinweise aus der Bevölkerung

Die Angaben der 41 Jährigen, dass sie an dem besagten Sonntag von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht und auf einer Parkbank in der Wasserturmanlage vergewaltigt worden war, wurden ihr zunächst geglaubt.

Insgesamt gingen über 100 Hinweise aus der Bevölkerung ein und wurden bearbeitet. Es wurde auch damit begonnen 60 Jacken, die der beschriebenen Täterjacke ähneln und bereits als Spende an Flüchtlinge im Patrick-Henry-Village in Heidelberg ausgegeben wurden, zu überprüfen.

Immer mehr Widersprüche und Zweifel

Parallel dazu ergaben sich in den letzten Tagen aber immer mehr Widersprüche und Zweifel an dem von der Frau geschilderten zeitlichen Ablauf der Tat. Wesentliche Teile ihrer Angaben waren mit objektiv festgestellten Umständen nicht in Einklang zu bringen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen spricht daher einiges dafür, dass die angezeigte Tat nicht stattgefunden habe.

Wegen des Anfangsverdachts des Vortäuschens einer Straftat wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen die 41-Jährige aufgenommen.

Quelle: Polizei Mannheim

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