Nix mit Sommermärchen – der Juni geht baden

Die Unwetterserie haben wir erst einmal hinter uns – Hoffnungen auf einen Traumsommer machen uns die Meteorologen trotzdem nicht.

Brian A Jackson

Bild: Brian A Jackson / Shutterstock

 

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Nix mit Sommermärchen – der Juni geht baden

Die Unwetterserie haben wir erst einmal hinter uns – Hoffnungen auf einen Traumsommer machen uns die Meteorologen trotzdem nicht.

Anhaltende Niederschläge

„Ein Sommermärchen ist für den Juni allerdings bei weitem nicht in Sicht. Die Wettermodelle reichen derzeit bis in die letzte Junidekade und nirgendwo ist derzeit ein stabiles Sommerhoch in Sicht. Der Juni könnte besonders in den südlichen Landesteilen regelrecht baden gehen, denn dort sind zum Teil erhebliche Regenmengen zu erwarten.

Diesmal sind es allerdings keine punktuellen Schauer oder Gewitter die Sturzfluten auslösen könnten, sondern vielmehr anhaltende und flächige Niederschläge. Es ist derzeit unklar wieviel vom Himmel kommt, allerdings rechnen die Wettermodell seit einigen Tagen mit 100 bis 200 Liter pro Quadratmeter“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Kritische Pegelstände

Dieses wechselhafte Wetter könnte bis Ende Juni andauern. Im ganzen Land gibt es immer wieder Schauer. Kurze Wärmeeinschübe gebe es demnach nur im Osten. Sonst würden die Werte meist um oder unter 20 Grad liegen.

„Sollten sich die massiven Niederschläge in Süddeutschland in den kommenden 10 Tagen bestätigen könnte sich durchaus wieder ein größeres Hochwasser aufbauen. Wir erinnern uns an Juni 2013. Damals gab es ebenfalls Ende Mai starke Niederschläge, der Juni legte nochmal und dann kam es zu einem Jahrhunderthochwasser, lokal an der Donau sogar Jahrtausendhochwasser“ erklärt Wetterexperte Jung.

Die Wetterlage sollte in den kommenden 10 bis 14 Tage auf jeden Fall genau im Auge behalten werden. Es könnten sich besonders im Süden erneut kritische Pegelstände einstellen!

Quelle: wetter.net

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