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Mutter stirbt bei Routine-OP

54-jähriger Neurochirurg muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten...

Op Shutterstock 480x

Bild: Shutterstock

Frankfurt

Zweifache Mutter verblutet
während Routine-Operation 

Eine 34 Jahre alte Frau ist bei einer Routine-Operation ums Leben gekommen. Der verantwortliche Neurochirurg muss sich nun wegen fahrlässiger Tötung durch unterlassene Hilfeleistung vor dem Frankfurter Landgericht verantworten. 

Ein 54-jähriger Facharzt für Neurochirurgie muss sich nach dem überraschenden Tod einer 34-jährigen junge Frau vor Gericht verantworten. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung durch unterlassene Hilfeleistung.

Demnach soll während einer Routine-OP nach einem Bandscheibenvorfall die Hauptschlagader der Patientin verletzt worden sein. Doch die Blutung wurde erst nach dem Eingriff bemerkt, als die Frau über Atemnot und Schmerzen im Brustbereich klagte. Eine daraufhin eingeleitete Notoperation konnte das Leben der Frau aber nicht mehr retten. Sie verstarb noch im Operationssaal.

In der Anklageschrift heißt es, der angeklagte Mediziner hätte sich nach dem Eingriff nicht ordnungsgemäß um die Nachsorge der Patientin gekümmert, weshalb es letztendlich auch zum Tod der jungen Frau und zweifachen Mutter kam.

Der 54-jährige Angeklagte soll vor Gericht beteuert haben, unmittelbar nach dem "Notruf" der Krankenschwester weitere Spezialärzte in das Zimmer der Patientin beordert haben. Ein Gutachten bescheinigt allerdings eine nicht ausreichende Nachsorge, wodurch es zum Tod der Patientin gekommen sei, heißt es weiter.

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