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Mutter spritzt ihrem Kind Fäkalien

Eine Hamburgerin hat ihren Sohn über Monate absichtlich "krank" gemacht

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Header Kind Shutterstock, by rpr1admin

Bild: Symbolbild/shutterstock.com


Fäkalien, Speichel und Blumenwasser

3 Jahre Haft für ein Mutter aus Hamburg

Es hört sich unfassbar an, ist aber leider die Realität. Eine 30-jährige Mutter aus Hamburg hat ihrem kleinen Sohn über Monate Fäkalien, Speichel und abgestandenes  Blumenwasser gespritzt.

Wegen monatelanger Misshandlung ihres Kindes mit verseuchten Spritzen hat das Landgericht Hamburg eine junge Mutter heute wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und der gefährlichen Körperverletzung in sechs Fällen zu fast drei Jahren Haft verurteilt.

Das Leben des Kindes hing an einem seidenen Faden und die Ärzte sind ratlos

Die 30-Jährige hatte ihrem Sohn diese toxischen Mischungen mit einer Spritze direkt unter die Haut gespritzt. Die Folgen für den Kleinen waren verheerend. Er litt an heftigen Schmerzen, hohem Fieber und schlussendlich Atemnot. Das Leben des Opfers hing zeitweise am seidenen Faden und zwei Mal kämpften die Ärzte auf der Intensivstation um sein Leben, ohne die Ursache für die schrecklichen Leiden des Kindes zu kennen. Klar war lediglich, dass mit seinem Immunsystem etwas nicht stimmte und um ihm zu helfen plante man eine Knochenmarkstransplantation.

Unter dem Personal des behandelnden Krankenhauses galt die Täterin als liebevoll und schien stets besorgt um ihren Sohn. Nichts deutete darauf hin, dass sie selbst es war, die ihn in Lebensgefahr gebracht hatte.

Sogar im Krankenhaus spritzte sie weiter

Der wahre Grund für die schwere Erkrankung des Kindes konnte nur durch eine aufmerksame Krankenschwester eruiert werden. Sie fand Flaschen mit einer Flüssigkeit in einer Schublade am Bett des Kindes auf. Sie konnte nicht identifizieren, was sich in diesen Fläschchen befand und ließ den Inhalt im Labor des Krankenhauses checken. Die mehr als belastenden Ergebnisse sorgten dafür, dass die Mutter schließlich gestand, ihr Kind absichtlich krank gemacht zu haben.

Wieso quälte sie ihr Kind fast zu Tode?

Niemand kann nachvollziehen, wie eine Mutter so etwas tun kann. Aber für ihr schreckliches Verhalten gibt es einen Grund. Das Gericht geht davon aus, dass die die Angeklagte vermutlich unter dem Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom leide. Bei dieser schweren psychischen Erkrankung machen meist Mütter ihre Kinder bewusst krank, um selbst Zuwendung zu bekommen. Die Ursachen für diese gefährliche Persönlichkeitsstörung liegen meist in der frühen Kindheit und entwächst mangelndem Selbstwertgefühl.

Das Kind wurde von seiner Mutter getrennt und war nach wenigen Wochen wieder gesund.  

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