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Großrazzia in Köln

Polizei geht gegen Diebesbanden und illegale Zuwanderung vor: Polizei setzt mehr als 100 Personen bei Kontrolle fest...

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Bild: Shutterstock

 

Nordrhein-Westfalen: Köln

Großrazzia in Köln:

Polizei geht gegen Diebesbanden und illegale Zuwanderung vor

Bei einer großangelegten Razzia hat die Polizei am Abend mehr als 100 Menschen in einem Straßenzug in Köln kontrolliert. Die Gegend steht schon länger im Verdacht, Rückzugsort für Kriminelle zu sein.

Mit einer Großrazzia im Stadtteil Kalk ist die Kölner Polizei am späten Dienstagabend gegen Diebesbanden vorgegangen. Zahlreiche Beamte kontrollierten Personen rund um mögliche Rückzugsorte von Kriminellen. Im Speziellen waren das Gaststätten und Wettbüros. "Wir haben Erkenntnisse, dass es sich vorwiegend um nordafrikanische Tätergruppen handelt", sagte ein Sprecher der Polizei.

Im Kölner Stadtteil Kalk war in den vergangenen Monaten die Zahl der Diebstahldelikte gestiegen. Der Straßenzug in Kalk mit mehreren Wettbüros und Kneipen war laut Polizei in der Vergangenheit bereits häufiger Ziel von Ermittlungen und Razzien gewesen.

Die Beamten kontrollierten mehr als 100 Personen. Die Polizei überprüfte dabei auch Handys, um möglichenZusammenhängen mit den Übergriffen in der Silvesternacht am Hauptbahnhof nachzugehen, so die Polizei. Zwölf Männer, die sich nicht ausweisen konnten oder nur unzureichende Papiere bei sich trugen, mussten in der Nacht zur Überprüfung ihrer Personalien mit auf die Wache kommen. Man gehe dabei dem Verdacht nach, dass sie sich illegal in Deutschland aufhielten, so der Polizeisprecher. Ein per Haftbefehl gesuchter Mann war der Polizei ebenfalls ins Netz gegangen. 

Im Bahnhofsviertel von Düsseldorf waren am Samstagabend bei einer Großrazzia der Polizei rund 300 Menschen überprüft worden. Auch dieses Viertel steht im Verdacht Diebesbanden als Rückzugsraum zu dienen.

Quelle: dpa

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