Gefahren von „Pokémon Go“-App

„Pokémon Go“ ist der Grund, warum viele Smartphone-Nutzer nur noch auf ihr Handy starren...

Pokemon St 480
Pokemon St 480, by rpr1admin

Bild: Wachiwit / Shutterstock.com

 

Beliebter als WhatsApp

Das sind die Gefahren von

„Pokémon Go“-App

 

Diese App ist derzeit beliebter als WhatsApp und Tinder: „Pokémon Go“ ist der Grund, warum viele Smartphone-Nutzer nur noch auf ihr Handy starren. Doch Achtung: Experten warnen vor Datenschutzlücken, die es Hackern möglich machen das Spiel zu manipulieren, um unsere Daten abzugreifen.

Was ist „Pokémon Go“?

Wir erinnern uns sicher alle noch an die kleinen Taschen-Monster, die Ende der 90er Jahre große Wellen schlugen. Nun sind Pikatchu & Co. zurück. Allerdings nicht auf dem Gameboy, sondern auf dem Smartphone. Mit der „Pokémon Go“-App ist es jedem möglich, die Taschen-Monster einzufangen – und das überall. Öffnet man die App, so wird auf einer Karte angezeigt, wo sich die kleinen Monster in Deiner Umgebung aufhalten. Über die Smartphone-Kamera werden sie dann live ins Bild eingefügt. Durch diese erweiterte Realität, die sogenannte Augmented Reality, werden digitale Inhalte ins Live-Bild der Kamera projiziert.

Die App ist allerdings nicht nur heißbegehrt, sondern steht auch in der Kritik. Experten raten das Kleingedruckte beim direkten Download (am Play Store vorbei) genau zu lesen.

Hersteller sammelt Daten

Hier steht nämlich, dass der App-Entwickler "Niantic" Informationen darüber sammelt wo man hingeht, wie lange man dort bleibt und mit wem man dort war. Wer sich in der App mit seinem Google-Konto angemeldet hat, läuft in Gefahr den Zugriff auf sein gesamtes Konto zu ermöglichen. Bei der Installation sollten die freigegebenen Daten daher genau überprüft werden.

Warnung vor Hackern

Doch nicht nur das Sammeln der IP- oder E-Mail-Adressen ist bedenklich, auch Hackerangriffe sind laut Experten möglich. Schon jetzt tarnen Hacker Schadsoftware unter dem Namen „Pokémon Go“ im Netz. Fällt man auf diese Masche herein, können die Kriminellen die komplette Kontrolle über das Smartphone übernehmen, erklärt die IT-Sicherheitsfirma Proofpoint. 

Frau findet Leiche

Doch das Spiel birgt auch reale Gefahren, denn um die Pokémon zu fangen, muss sich der Spieler in der „realen Welt“ mit Hilfe der Karte bewegen. Dass bei der Suche in Wäldern auch Verletzungen nicht ausbleiben, beweisen zahlreiche Fotos in den sozialen Netzwerken. 

In den USA nutzen bereits kriminelle Banden das Spiel, um suchenden Nutzern aufzulauern und diese auszurauben. Es gibt aber auch weitere skurrile Fälle: So hat eine 19-jährige Frau bei ihrer Suche nach einem Taschen-Monster in einem Fluss im US-Staat Wyoming eine Leiche entdeckt.

Quelle: Bild.de

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