Fällt der Sommer komplett ins Wasser?

Der erste meteorologische Sommermonat Juni hatte es in sich...

 

Regen St 1
Regen St 1, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com

 

Das sieht nicht gut aus

Fällt der Sommer komplett ins Wasser?

Der erste meteorologische Sommermonat Juni hatte es in sich. Selten zuvor gab es so viele Unwetter an einem Stück wie in diesem Juni. Der Juni 2016 brachte 35 Prozent mehr Niederschlag als üblich. Dieser Wert gilt auf ganz Deutschland bezogen. In einigen Regionen fiel sogar das 4-fache der normalen Durchschnittsmenge. Zudem wurde ordentlich mit Sonnenschein gegeizt. Das Sonnenscheinsoll wurde bisher erst zu 85 Prozent erfüllt. Der Juni war damit 15 Prozent trüber als im langjährigen Mittel.

 

Sommerfeeling? 

„Und es ist einfach keine Wetteränderung in Sicht. Auch die nächsten Tage bringen meist nur durchwachsenes und meist leicht wechselhaftes Wetter. Ein stabiles Schönwetterhoch konnte sich bei uns seit Wochen nicht mehr etablieren und ist auch aktuell einfach nicht in Sicht. Eine neue hochsommerliche Phase mit flächendeckenden Spitzenwerten von über 30 oder gar 35 Grad ist ebenfalls nicht in Sicht. Zumindest alle Hitzehasser kommen in den nächsten Tagen voll auf ihre Kosten“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

„Ausgerechnet im sogenannten Siebenschläferzeitraum (Ende Juni/Anfang Juli) dauert das wechselhafte Wetter an. Damit ist es um unseren Sommer nicht gut bestellt. In 70 Prozent der Fälle besteht nämlich die Chance, dass die Wetterlage Ende Juni bzw. Anfang Juli auch die kommenden Wochen andauern kann. Eher ein Albtraum für alle Liebhaber von Sonne, Hitze und trockenem Wetter“ sagt Wetterexperte Jung.

Public Viewing eher unterkühlt 

Auch das Public Viewing am kommenden Samstag wird eine eher sehr kühle Angelegenheit. Wer sich nach draußen begibt, der sollte die Jacke nicht vergessen. Es besteht in fast keiner Region „Kurze-Hosen-Wetter“. Um 20 Uhr, also genau 1 Stunde vor Beginn des Spiels Deutschland gegen Italien liegen die Temperaturen in Deutschland meist unter 20 Grad. In einigen Regionen könnten sie sogar unter der 15-Grad-Marke liegen. Das Wetter könnte dazu kaum schlechter sein. Es gibt viele Wolken und immer wieder sind Schauer, anfangs sogar noch mit Blitz und Donner möglich.

Das sind die Aussichten für die kommenden Tage 

Freitag: 19 bis 29 Grad

Samstag: 17 bis 28 Grad

Sonntag: 16 bis 23 Grad

Montag: 19 bis 25 Grad

Dienstag: 19 bis 29 Grad

Mittwoch: 18 bis 26 Grad

Donnerstag: 17 bis 24 Grad

Freitag: 18 bis 23 Grad

Samstag: 17 bis 28 Grad

Sonntag: 17 bis 24 Grad

Die Wetterlage dabei ist eigentlich jeden Tag irgendwie ähnlich. Sonne und Wolken wechseln sich ab. Dazwischen gibt es immer wieder Schauer und teils auch Gewitter. Die können auch mal heftiger ausfallen und mit Starkregen und Hagel begleitet sein. An den obigen Spitzenwerten sieht man bereits das muntere Auf und Ab. Stabilität sieht sicherlich anders aus. 

„In der nächsten Zeit erleben wir im Grunde den typisch mitteleuropäischen Sommer und der ist nun mal eher von der wechselhaften Sorte. Ein stabiles Schönwetterhoch bleibt weiterhin fern und das offenbar mindestens bis Mitte Juli“ so Wetterexperte Jung. 

Quelle: wetter.net

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