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Todkrankes Baby wird zum Organspender

Die werdende Mutter Abbey Ahern bekommt in ihrer 19. Schwangerschaftswoche eine Diagnose, die ihr Leben verändert: Ihr Baby leidet an Anenzephalie, einer Fehlbildung des Gehirns, und hat so gut wie keine Überlebenschancen. In der tragischen Diagnose findet Abbey dennoch neue Hoffnung und bringt ihr Baby zur Welt…

Durch Organspende Leben retten

Es war die wohl schwerste Entscheidung ihres Lebens. Doch auch nachdem Abbey von der Krankheit ihres ungeborenen Kindes erfährt, wollte sie es trotzdem auf die Welt bringen, um seine Organe zu spenden. Die junge Mutter aus Cashion in Oklahoma (USA) schöpfte neue Kraft in der Gewissheit, dass ihre todkranke Tochter anderen das Leben retten kann.

Auch mit dem Wissen, dass ihr Baby nach der Geburt nur wenige Stunden zu leben hat, möchte die 34-Jähige diese kostbaren Augenblicke nicht missen: „Wir hofften von Beginn an, sie lebend per Kaiserschnitt zur Welt bringen zu können. Wir wollten wenigstens noch einige schöne Erinnerungen an unser Mädchen“, schreibt die Amerikanerin auf der Online-Plattform „Good Housekeeping“.

 

'Bist du sicher, dass du das willst?'

Für Abbey war die Zeit ihrer Schwangerschaft weder aufregend, noch schön. Stattdessen musste sie lernen, mit Fragen nach ihrem Baby und der Sorge ihrer Familie umzugehen: „Niemand hat versucht, unsere Meinung zu ändern, aber Freunde und Familie fragten immer wieder: 'Bist du sicher, dass du das willst?'" Doch die werdenden Eltern waren nicht von der Entscheidung abzubringen, dem Tod ihrer Tochter eine Bedeutung zu verleihen.

Abbeys Tochter Annie kam am 26. Juni 2013 auf die Welt und lebte kostbare 14 Stunden und 58 Minuten. Für ihre Eltern war jede einzelne Minute ein Geschenk: „Ihr ganzes Leben war umgeben von Liebe, Freude und Frieden. Da gab es kein Leid, auch nicht, als sie starb."

 

Erstes Organspender-Baby Oklahomas

Nach ihrem Tod wird die Kleine Annie tatsächlich zum allerersten Organspender-Baby Oklahomas. Leider konnten aufgrund von Sauerstoffmangel lediglich ihre Herzklappen gespendet werden, ihre anderen Organe wurden stattdessen für medizinische Untersuchungen freigegeben.

Für Abbey war es ein großer Trost, dass das kurze Leben ihrer Tochter mit der Organspende einen ganz besonderen Sinn bekam: „Wir wussten, dass sie eine Aufgabe im Leben hat, auch wenn sie nicht für diese Welt gemacht wurde." Dieses positive Gefühl der Hoffnung möchte Abbey nun mit anderen Müttern teilen, um zu zeigen, dass „auch in der tiefsten Tragödie noch Schönheit liegen kann.“

 

Quelle: Stern.de

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