RPR Hilft
Gesamtsumme: 76.513
Liane Biet 50 €
Sven Welzel 50 €
Desiree Rückert 100 €
Jeannette Richter 20 €
Dana Hentschel 35 €
Miriam Weinkauf-Henn 30 €
Lilli Wachsmuth 50 €
Maria und Marcello Portelli 30 €
Felix Krämer 10 €
Anne und Hubert Stüber 30 €
Spende jetzt!

Zweijähriger Junge ertrinkt in Gartenteich

Weil eine junge Mutter ihre Aufsichtspflicht massiv verletzte, wurde sie nun zu einer Gefängnisstrafe verurteilt...

Facebook Message
Facebook Message, by rpr1admin

Bild: Twin Design / Shutterstock.com

 

Weil eine junge Mutter Facebook-Nachrichten checkte

Zweijähriger Junge ertrinkt in Gartenteich

Weil eine junge Mutter ihre Aufsichtspflicht massiv verletzte, wurde sie nun zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Als sie ihre Facebook-Nachrichten checkte, ertrank ihr Sohn im Gartenteich.

Familientragödie in Großbritannien

Es handelt sich um eine sehr tragische Geschichte. Der zweijährige Junge Joshua ertrank im Gartenteich seines Elternhauses in Beverly (Großbritannien). Die Familientragödie hat nun allerdings ein Nachspiel für die Mutter. Laut einem Bericht von „Welt.de“ wurde die 31-Jährige zu fünf Jahren Haft verurteilt. Außerdem darf die Frau nie mehr die alleinige Verantwortung für Kinder haben, so das Gericht.

Sie checkte Facebook-Nachrichten

Die drastische Reaktion des Gerichtes ist mit der massiven Verletzung der Aufsichtspflicht zu begründen: Der Zweijährige ertrank nämlich im Gartenteich, weil seine Mutter gerade Fotos bei Facebook hochgeladen hatte und Nachrichten an ihrem Handy checkte. Dies geht aus eigenen Aussagen und aus Analysen des Mobiltelefons hervor. Als sie reagierte und versuchte ihren Sohn zu retten, war es bereits zu spät. Joshua verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Richter: Sie ist eine „Gefahr für jedes Kind“

Aus dem Urteil geht hervor, dass die junge Mutter ihre Aufsichtspflicht massiv verletzt habe, sie sei deswegen "eine Gefahr für jedes Kind, das in ihrer Aufsicht stehe. Es habe zuvor eindringliche Warnungen an die Mutter gegeben, den Teich abzudecken, nichts jedoch sei geschehen." Die Mutter soll bereits mehrfach auffälliger geworden sein: So berichtete ihre Nachbarin, dass sie ihren Sohn ohne Schuhe und ohne Aufsicht auf der Straße spielen ließ. Er wurde damals beinahe von einem Auto angefahren.

"Ihr Sohn starb wegen Ihres nachlässigen Verhaltens. Damit werden Sie bis an das Ende Ihres eigenen Lebens leben müssen", so sprach der Richter. 

Weitere Themen

Mehr von RPR1.