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WhatsApp-Kettenbrief verbreitet Angst und Schrecken

Es sind nur drei Sätze, doch die haben es in sich. Der neueste WhatsApp-Kettenbrief sorgt für eine riesige Debatte...

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Whatsapp 480x 1, by rpr1admin

Bild: Gong To / Shutterstock

 

"Sorry, ich kann das nicht ignorieren, denn ich liebe meine Mama!"

Neuer WhatsApp-Kettenbrief
sorgt für hitzige Debatte im Netz

Kettenbriefe sind keine Erfindung der Generation "Social Media", es gibt sie schon wesentlich länger. In allen erdenklichen  Formen wird Glück und Unglück prophezeit´, je nachdem, ob man es schafft, die Briefe an die vorgeschriebene Personenzahl weiter zuleiten. Was früher noch mit mühevollem Abschreiben in Verbindung stand, ist heute nur noch einen Klick entfernt und führt zu einer Flut an bizarren Geschichten.
Doch woher kommen diese Briefe und was haben sie für Auswirkungen?

"Wenn Du Deine Mama liebst, dann schicke dies an 20 Leute. Ein Mädchen hat das ignoriert und ihre Mama ist in 365 Tagen gestorben. Sorry, ich kann das nicht ignorieren, weil ich meine Mama liebe." Nur drei Sätze beinhaltet der neueste Horror-Kettenbrief, der momentan durch die Kinderzimmer geistert und sich rasend schnell verbreitet. Würde einen Erwachsenen diese Nachricht per WhatsApp oder Facebook erreichen, wäre ein Kopfschütteln wohl das höchste der Gefühle, bevor man den Spam einfach in den Papierkorb verfrachtet.

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Whatsapp 480x 2, by rpr1admin

Angststörungen oder Zwangsneurosen sind die Folgen

Doch wie reagiert ein 10-jähriges Kind auf solch eine Drohung? Ein Kind kann das noch nicht in vollem Ausmaß begreifen und  Angststörungen oder Zwangsneurosen könnten im schlimmsten Fall die Folgen sein. Aus dem früher noch bekannten „schickst Du diesen Brief nicht weiter, wirst Du ein Jahr Pech haben“ sind Morddrohungen und haarsträubende Horrorgeschichten geworden.

Wichtig ist: AUFKLÄRUNG!!!

Eltern sollten daher auf jeden Fall mit ihren Kindern über das Prinzip der Kettenbriefe reden und sie aufklären. Es ist auch empfehlenswert, sich bei der Polizei zu melden, sollte eine Nachricht besonders bedrohlich ausfallen, rät das LKA.

Um dem Nachwuchs sensibel zu machen, hilft eventuell die Geschichte der Teresa Figaldo, die unlängst über WhatsApp und andere Online Portale verbreitet wurde. Die Nachricht lautet wie folget:

"Hallo ich bin Teresa Figaldo. Heute ist das 26. Jahr, das ich tot bin. Wenn Du diese Nachricht nicht an 20 Personen schickst, schlafe ich heute neben Dir im Bett, FÜR IMMER."

Dazu wurde auf Youtube ein Video veröffentlicht, es zeigt eine Gruppe junger Teenager, die mit dem Auto am Straßenrand ein Mädchen aufsammeln, die von sich behauptet, Teresa Figaldo zu sein. Gedreht mit einer Handykamera im Blair Witch Stil, stellte sich im Nachhinein heraus, dass es sich um eine Erfindung des Produzenten David Rebordão handle.

>>Hier geht´s zum Video von Teresa Figaldo<<

Nebenbei bemerkt ist es auch eher unwahrscheinlich, dass ein Geist sich solcher Mittel, wie einem InstantMessenger wie WhatsApp bedient. Solche Nachrichten dienen einzig und allein dazu, Urängste zu entfachen und Menschen zu manipulieren.

Zeigt man den Kindern diese logischen Schlussfolgerungen auf, fällt es ihnen leichter mit solchen Nachrichten umzugehen und sie getrost zu ignorieren! Bitte teilen!

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