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Werde ich mal erben? Und wenn ja, wie viel?

Wenn Du diese Frage mit "JA" beantwortest, wirst Du reich erben!

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Vermoegen Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

 

Werde ich mal erben?

Wenn Du diese Frage mit "JA"
beantwortest, wirst Du reich erben!

In den nächsten zehn Jahren werden rund 3,1 Billionen Euro in Deutschland vererbt werden. Laut dem "Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA)" liegt das Gesamtvermögen aller privaten Haushalte bei rund 11 Billionen Euro - somit wechseln "drei von zehn Vermögens-Euro ihren Besitzer".
Davon werden 2,1 Billionen Euro an die nächste Generation übertragen.

"Mit oder ohne Immobilien
– 
so lautet die Gretchenfrage einer jeden Erbschaft."

Grundsätzlich gilt, besitzen die Eltern oder Großeltern Immobilien, so fällt die Erbsumme üppiger aus. In seiner neuesten Studie berichtet das DIA, in Familien, in denen Häuser und Wohnungen im Besitz sind, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mit  Geldvermögen und somit einem üppigen Erbe gerechnet werden. Werden Immobilien vererbt, dann beträgt der Nachlass in den meisten Fällen mehr als 150.000 Euro.

Übrigens: Wer ein Haus oder eine Wohnung erbt, ist außerdem von der Erbschaftssteuer befreit, wenn er innerhalb von rund sechs Monaten selbst in die Immobilie einzieht.

Im Vergleich zu vorherigen Generationen ist die jetzige sehr konsumfreudig, weshalb die Entwicklung des Erbschaftsvolumens der privaten Haushalte unsicher betrachtet werden muss, heißt es weiter.

 

In welchen Fällen muss mit Schulden gerechnet werden?

Immobilienlose Erbschaften sind dagegen in jedem vierten Fall wertlos, heißt es weiter. Außerdem zeigt die Studie: Wenn keine Immobilie vererbt wird, weil schlich weg, weil es keine gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass nichts oder sogar Schulden auf die nächste Generation übergehen, überdurchschnittlich hoch.


Grafik 1
Grafik 1, by rpr1admin

Quellen: Deutsche Bundesbank, DV/giv, SOEP, Destatis, eigene Berechnungen – empirica

 

Interessante Fakten

Im Durchschnitt werden je Erbfall 363.000 Euro vererbt.
(Im Einzelfall haben die Nachlässe aber sehr unterschiedliche Größen.)

Jeder achte Erbe geht leer.

Weniger als jede zweite Erbschaft enthält Immobilien (46 Prozent)

In den alten Bundesländern umfasst mehr als die Hälfte aller Erbschaften eine Immobilie, im Osten trifft das nur in einem von drei Erbfällen zu. 



Grafik 3
Grafik 3, by rpr1admin

Quellen: Deutsche Bundesbank, DV/giv, SOEP, Destatis, eigene Berechnungen – empirica

Erbschaften sind zunehmend ungleicher

„Erbschaften werden zunehmend ungleicher, denn die Vermögensausstattung wird immer mehr durch regionale Besonderheiten geprägt; insbesondere in Regionen mit hoher oder gar steigender Wohneigentumsquote und zuwanderungsbedingt stei­genden Preisen kann mit hohem und weiter zunehmendem Erbschaftsvolumen ge­rechnet werden“ (Quelle: http://www.dia-vorsorge.de/altersvorsorge/dia-studien.html)

Erbschaften sind von sozialer Ungleichheit geprägt

Wie die DIA-Studie berichtet, seien 700 Milliarden Euro für die "Top zwei Prozent" reserviert. Die restlichen 1,4 Billionen Euro gehen an die restlichen Erben.

>> Die gesamte Studie zum Nachlesen

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