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Was hilft und was ist völlig überflüssig?

Egal ob Erkältung, Kopfschmerzen oder Magenprobleme, rezeptfreie Arzneimittel versprechen schnelle und sichere Hilfe...

Muss der Gang zur Apotheke sein?

In der Apotheke findet man für so gut wie jedes kleinere Leiden das richtige Arzneimittel. Egal ob Erkältung, Kopfschmerzen oder Magenprobleme - rezeptfreie Medikamente versprechen schnelle und sichere Hilfe. Doch wie sinnvoll sind die beliebten Substanzen, die viele von uns in Massen vertilgen und frei zugänglich angeboten werden?

Stiftung Warentest rät schon seit einigen Jahren davon ab, Medikamente zu verharmlosen. Denn viele Inhaltsstoffe sind nicht nur sinnlos, sondern haben Nebenwirkungen, die man nicht leichtfertig in Kauf nehmen sollte und die zu gravierenden Folgeschäden führen können - vor allem bei regelmäßigem Gebrauch.

 

Schmerzmittelkombinationen lindern den Schmerz, addieren aber Nebenwirkungen

Laut einem Bericht von Focus Online stellten sich Schmerzmittelkombinationen als am schädlichsten heraus. So werden bei Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein, die beispielsweise in Neuralgin und Thomapyrin enthalten sind, Symptome zwar gemindert, dafür aber auch die Nebenwirkungen addiert. ASS kann zu Magenbeschwerden führen, Paracetamol belastet Nieren und Leber, Koffein wirkt belebend kann aber dazu verleiten, dass mehr Medikamente als Nötig eingenommen werden.

Ein ähnliches Problem ergibt sich zum Beispiel auch bei Grippostad C. Ebenfalls wirkt sich der Inhaltsstoff Paracetamol negativ auf Leber und Nieren aus. Das ebenfalls enthaltene Chlorphenamin macht müde und lässt die Konzentrationsfähigkeit darunter leiden. Zwar steckt auch hier Koffein mit drin, dieses kann aber wegen seiner kürzeren Wirksamkeitsdauer die Müdigkeitserscheinungen nicht lindern.

 

Hausmittel als Alternative

Experten raten aus diesen Gründen, bei Erkältungserscheinungen auf Präparate mit nur einem schmerzlindernden Wirkstoff, wie Ibuprofen zurückzugreifen. Es gibt zudem auch viele natürliche Hausmittel, die als gesundheitsschonende Alternativen ebenso wirksam eingesetzt werden können.

Gegen Fieber helfen feuchte Wadenwickel. Die Hitze wird aus dem Körper ableiten und dadurch wird ein Temperaturausgleich geschaffen. Ebenfalls helfen Lindenblüten- oder Holunderblütentees dem Körper, eine Infektion auszuschwitzen. Sie sind schon lange als klassische Fiebertees bekannt.

 

Gegen Halsschmerzen und Mandelentzündungen hilft eine Mundspülung mit Salbei oder Kamillentee. Dazu einfach zwei Teelöffel der Blüten in einem halben Liter Wasser aufkochen und mit der noch warmen Flüssigkeit 10 Minuten gurgeln.

 

Bei Kopfschmerzen wirkt eine leichte Massage der Schläfe dem Schmerz entgegen. Am besten dazu ein bis zwei Tropfen zehnprozentiges Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung auf die Stirn reiben. Bei Spannungskopfschmerzen hilft auch ein heißes Bad mit ätherischen Ölen um die Muskeln zu entspannen.

 

Prinzipiell ist es jedoch ratsam, nicht zu lange auf eigene Faust Krankheitssymptome zu therapieren. Ein Arztbesuch ist bei anhaltenden Schmerzen immer sinnvoll und sollte nicht durch Präparate mit zweifelhafter Wirkung ersetzt werden!

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