Warum die Steuer-ID unbedingt der Bank mitgeteilt werden sollte

Die Steuer-ID sollte bis Ende des Jahres bei der Bank vorliegen. Ansonsten verfallen die Freistellungsaufträge und man muss seine Zinsen versteuern...

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Falco, by rpr1admin

Bild: Pixabay / Falco

 

Steueridentifikationsnummer

 Ohne Steuer-ID entfällt der
Freistellungsauftrag 
bei der Bank

Die 2008 eingeführte Steuer-Identifikationsnummer sollte bis Ende des Jahres unbedingt bei der Bank vorliegen. Ansonsten verfallen im kommenden Jahr die Freistellungsaufträge und das bedeutet, Zinserträge müssen versteuert werden und zwar ab dem ersten Cent.

Liegt die elfstellige Nummer der Bank bis Beginn 2016 nicht vor, werden jeden Monat Steuern fällig. Nachgereicht kann die Steuer-ID natürlich jederzeit, doch gilt der Freistellungsauftrag dann auch nur für Zinsen, die danach anfallen. Schon seit 2011 wurden Kunden von ihren Banken aufgerufen, die Steuernummer zu übermitteln - getan haben es die wenigsten. Bisher gab es auch keinen triftigen Grund, doch jetzt wird die Zeit knapp.

Wer seine Steueridentifikationsnummer nicht mehr zur Hand hat findet diese auf seiner Lohnsteuerbescheinigung oder dem letzten Steuerbescheid. Unter der Telefonnummer 0228 / 4061240 oder www.bzst.de kann man sich die Nummer auch zusenden lassen

„Uns erreichen zurzeit sehr viele Anrufe. Sie müssen daher leider mit einer längeren Wartezeit rechnen oder später erneut anrufen.“, schreibt das Bundeszentralamt für Steuern (ZSt) auf seiner Website.

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