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Stelle Dir folgendes vor...

"Blutjunges Mädchen. Blond, nicht einmal 5 Jahre alt, zierlich. 5000 Euro!"

Facebook Jaysonphotography Shutterstock 480x
Facebook Jaysonphotography Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: JaysonPhotography / Shutterstock

 

Es geht um das Wohl unserer Kinder

Mutter postet Schnappschuss ihrer Tochter
- mit fatalen Folgen... 

In Deutschland gibt es mehr als 30 Millionen Facebook-Nutzer, weltweit sind es derzeit rund 1,5 Milliarden Menschen. Facebook gehört mit Abstand zu den erfolgreichsten Sozialen Netzwerken. Täglich flattern Millionen neue Bilder und Postings ins World Wide Web, immer auf der Suche nach Likes und Comments. Neben der Zielgruppe zwischen 14 und 25 Jahren, nutzen vor allem Eltern das Social Web gerne, um den eigene Nachwuchs stolz zu präsentieren. Passieren kann sowieso nichts, denkste'...

Stelle Dir folgendes vor: Du bist mal wieder online, checkst Deine Timeline und siehst eine Freundschaftsanfrage "aufploppen". Du checkst das Profil, scheint eine glückliche Mama zu seine - zumindest wenn man vom Profilbild ausgeht. Zu sehen ist eine junge Frau mit Kind im Arm, im Hintergrund ist ein Garten zu sehen. Wirklich viel erkennen kann man nicht, aber nun gut. Das Profil gibt zwar nicht so viel her, aber um andere Eltern kennenzulernen, um sich auszutauschen, dass schadet schließlich nicht. Freundschaftsanfrage angenommen - und das "Leben" auf Facebook nimmt weiter seinen Lauf...

Badewanne Shutterstock 480x
Badewanne Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

Symbolbild

"Unser hübscher Engel. Vom Wasser verschrumpelt,
ist sie nicht süß? Ab ins Bett jetzt. Wir lieben Dich!"

Samstag, das ist der Tag der Woche, an dem der Nachwuchs vor dem Zubettgehen ordentlich eingeweicht wird. Badespaß mit jeder Menge Schaum und Halli-Galli. Eltern kennen dieses Szenario. Zwar steht das Badezimmer danach immer unter Wasser, aber die Kleinen sind glücklich und haben Spaß. Das ist die Hauptsache.
Nun gut - ein kleiner Schnappschuss für die Freundinnen und Nachbarn ist nie verkehrt, immerhin sehen die kleinen Nacktfrösche einfach zuckersüß aus. Gesagt, getan, Bild hochgeladen, ein paar Freundinnen aus dem Kindergarten verlinkt und den feucht-fröhlichen-Spaß  folgendermaßen beschrieben: "Unser hübscher Engel. Vom Wasser verschrumpelt, ist sie nicht süß? Ab ins Bett jetzt. Deine Eltern lieben Dich!"

Es dauert nicht lange und schon flattern die ersten Like und Kommentare ins Haus.
Das Elternherz platzt fast vor Stolz.

Doch an eines denken die wenigsten, denn der neue Freund, der erst vor wenigen Tagen Kontakt mit Dir aufgenommen hat, hat den Schnappschuss Deiner Kinder längst gespeichert, in eine Online-Datenbank aufgenommen, im Web veröffentlicht und schreibt:  " " Kleines Mädchen. Blond, nicht einmal 5 Jahre alt, zierlich. 5000 Euro!"

Frau Shutterstock 480x 1
Frau Shutterstock 480x 1, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

Von all dem bekommst Du nichts mit, wie auch. Der Albtraum beginnt für Dich erst wenige Woche später, wenn Du Deine Kleine von der Kita abholen willst und vergeblich vor dem Eingang auf sie wartest. Keine Spur weit und breit. Die Erzieherin versichert dir, sie sei mit den anderen rausgerannt, um wie jede Tag vor der Türe von den Eltern empfangen zu werden...

Der oben beschriebene Fall ist rein fiktiv. Hundertausende Eltern posten Tag täglich Bilder ihrer Kids ohne darüber nachzudenken, was für fatale Folgen das öffentliche Zurschaustellen der eigenen Kinder haben kann. Privatsphäre ist wichtig, für Kinder besonders. Elternstolz hat Grenzen und die sozialen Netzwerke spielen dabei ganz vorne mit.

Teile diese Geschichte, um Aufmerksamkeit zu schaffen
und andere Eltern zu warnen!



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