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Schock-Fotos sollen Raucher entwöhnen

Das Ziel, Menthol Zigaretten und andere Aroma-Zusätze schon ab 2016 aus den Regalen zu entfernen führt zu großem Unmut bei den Tabakkonzernen...

Schockbilder Zigaretten480
Schockbilder Zigaretten480, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com

 

EU-Tabakrichtlinie für Deutschland zu schwach
2016 kommen die neuen

Zigarettenpackungen

Im Mai 2016 soll es soweit sein. Deutschland will die im Mai 2014 von der EU-Kommission verabschiedete Tabakrichtlinie schon deutlich früher umsetzten als geplant. Zwei Drittel der Zigarettenpackungen müssen ab dann, mit Warnhinweisen und großen Farbfotos von Krebsgeschwülsten, schwarzen Zahnstümpfen oder verfaulten Raucherbeinen bedeckt sein.


Twitter Sascha Hardtechno
Twitter Sascha Hardtechno, by rpr1admin

Bild: Twitter / Sascha ♥ hardtechno

 

Keine Zigarettenwerbung mehr auf Plakaten

Sämtliche Zigarettenwerbung, die momentan im Printbereich noch gestattet ist, will die Bundesregierung ebenso verbieten lassen, wie Reklame für E-Zigaretten.

Aber vor allem das Ziel, Menthol Zigaretten und andere Aroma-Zusätze schon ab 2016 aus den Regalen zu entfernen und nicht wie es die EU-Richtlinie vorsieht im Jahr 2020, führt zu großem Unmut bei den Tabakkonzernen. 

"Mit dem vorliegenden ersten Entwurf strebt Deutschland einen unverständlichen Sonderweg in Europa zulasten der deutschen Wirtschaft an", lautet der Vorwurf von Ralf Wittenberg, Sprecher der Geschäftsführung von British American Tobacco (BAT) in Deutschland. Er spricht von 10.000 gefährdeten Arbeitsplätzen.

 

Angemessene Frist von 12 Monaten

Die Frist, die von der Bundesregierung angestrebt wird, hält die Zigarettenindustrie für nicht machbar. "Wir benötigen für die Produktion eine Umstellungsfrist von mindestens zwölf Monaten", erklärt BAT-Manager Wittenberg. Schneller wäre es nicht möglich, den kompletten Produktionsablauf umzustellen.

 

Sollte die Bundesregierung dieses Gesetz bis Mai 2016 umsetzten, ist es dennoch möglich, Zigarettenkonzernen eine Fristverlängerung einzuräumen.

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