Rauchfrei mit der neuen Zigarettenmarke Billy55

Zigaretten aus grünem Tee soll Rauchern den Schritt in ein rauchfreies Leben ermöglichen.

Zigarette480
Zigarette480, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com

 

Rauchfrei durch grünen Tee

Mit dem 90-Tage Programm zum Nichtraucher?

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass das Gesundheitsrisiko von Rauchern deutlich höher ist als das bei Nichtrauchern. Die meisten Fälle von Lungenkrebs entstehen durch den Nikotinkonsum. Aber Aufhören fällt vielen schwer. Auf das Glücksgefühl, welches durch das Rauchen der Glimmstängel ausgeschüttet wird, können und wollen viele nicht mehr verzichten. Das Rauchen ist ein fester Bestandteil ihres Lebens und schwer abzulegen.

Die neue Zigarettenmarke Billy55, die ausschließlich Zigaretten aus grünem Tee herstellt, soll nun Abhilfe schaffen.

Der Erfinder Ranko Tutulugdzija erklärt seine Idee folgendermaßen:

"Gewohnheiten sind einfacher zu durchbrechen als eine Sucht. Wenn du grünen Tee rauchst, wirst du davon nicht abhängig. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Zigaretten mit Nikotin und ohne Nikotin." Tutulugdzija weiter: " Die Raucher sollen das Gefühl des Rauchens behalten. Sie fühlen sich nicht mehr schuldig und haben mehr Motivation ihr Vorhaben auch wirklich durchzuziehen."

Billy55 gibt es in den Sorten „Regular“ und „Methol“. Die Zigaretten schmecken nicht nach grünem Tee, riechen allerdings danach und machen den Konsumenten leicht benommen. Bislang kann man sie auch nur in USA und Vietnam kaufen (Kostenpunkt ca. € 2,22).

Sind sie eine wirkliche Alternative?

Zu vergleichen sind die angeblich grünen Glimmstengel mit den hierzulande üblichen Kräuterzigaretten, die in Apotheken verkauft werden. Aber auch beim Rauchen von Kräuterzigaretten, die das gleiche Prinzip verfolgen, werden gesundheitsschädliche Giftstoffe aufgenommen. Eine Alternative zum Rauchen von konventionellen Zigaretten sind sie deshalb nicht.

Zudem sollte sich jeder, der mit dem Rauchen aufhören möchte, auch mit den psychologischen Faktoren des Rauchens auseinandersetzen, denn unterm Strich kann nur ein starker Wille dauerhaft von der Sucht befreien.

Das Ausstiegsprogramm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann dabei helfen.

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