Preisaufschlag von bis zu 447 % !!!!!

Der 1. Dezember steht vor der Tür und damit sind viele auf der Suche nach einem Adventskalender...

 

Augen auf beim Adventskalender-Kauf!

Von diesen Adventskalendern
solltet Ihr die Finger lassen...

 

Der 1. Dezember steht vor der Tür und damit sind viele auf der Suche nach einem Adventskalender - entweder für sich selbst, die bessere Hälfte oder den Lieblings-Kollegen. Auswahl hat man zum Schweinefüttern. Quasi jeder Süßwaren-, Kosmetik- oder Snackhersteller bietet in der Vorweihnachtszeit einen Adventskalender an. Kein Wunder, lassen sich mit den Dingern in kürzester doch eine Menge Geld verdienen. Zum Teil muss man richtig tief in die Tasche greifen - dass lässt sich damit erklären, dass die Verpackungskosten für einen Adventskalender enorm hoch sind und Hersteller diesen Kostenfaktor eben decken möchten.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat diverse Adventskalender mal etwas genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass einem so mancher Preisaufschlag die Vorfreude auf das erste Türchen richtig vermiesen kann. Da wird der Adventskalenderkauf zur Abzocke. Aber sehr selbst.

Teebeutel 480x
Teebeutel 480x, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

Teebeutel zum Abzockpreis 

Der Adventskalender von Teekanne ist auf Platz 1 der Abzock-Kalender. 25 Teebeutel der verschiedensten Sorten lieblos in eine Plastikverpackung gedrückt. Wer etwas Besonderes erwartet, wird enttäuscht. Alle im Kalender enthaltenen Sorten sind in jedem gut sortierten Supermarkt zu finden. Im Handel kostet der Teekanne-Adventskalender saftige 14,99 Euro. Kauft man sich dagegen eine stinknormale Teekanne-Packung Tee mit 20 Teebeuteln, dann zahlt man, je nach Supermarkt, zwischen 2,20 Euro bis 2,80 Euro.

In der normalen Packung kostet ein Teebeutel dann rund 11 Cent. Im Adventskalender muss man sage und schreibe 60 Cent je Beutel blechen. Dass macht einen Aufschlag von unglaublichen 447 %.

Aftereight Ivica Drusany Shutterstock 480x
Aftereight Ivica Drusany Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Ivica Drusany / Shutterstock.com

Alles andere als die feine englische Art

Der Schokoladenhersteller After Eight verkauft in der Vorweihnachtszeit einen "Big Ben" aus Pappe mit 24 kleinen Schokoladentäfelchen. Wie die Verbraucherzentrale berichtet, verkauft real diesen "Big Ben" für 13,99 Euro. Besagte Täfelchen bekommt man in der stinknormalen Standardverpackung für rund 3,49 Euro. Der After Eight-Adventskalender in Form des Big Ben ist rund 215x teurer, als die Pfefferminztäfelchen in der Standardverpackung. Dadurch ergibt sich im Adventskalender ein Schokoladen-Kilopreis von 75,60 Euro. Puhh! Alle andere als die feine englische Art, finden wir und damit Platz 2.

M M Emilio100 Shutterstock 480x
M M Emilio100 Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Emilio100 / Shutterstock.com

m&m: Da bleibt einem die Schokolinse im Halse stecken

Der Adventskalender von m&m's ist auf Platz 3: Enthalten sind ca 360 Gramm Süßigkeiten für rund 8,49 Euro. Errechnet man den Wert der Schokolinsen und -riegel nach den Stückpreisen der Standardverpackungen, ergibt sich ein Preisaufschlag von mehr als 140%. Damit zahlt der "unwissende" Kunde rund 5 Euro Adventskalender und Verpackungsaufschlag. Eine Unverschämtheit, finden wir. Im Übrigen ist keines der enthaltenen Süßigkeiten weihnachtlich verpackt. 

>> So sehen die Kalender ohne Verpackung aus! <<

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