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Polizei warnt vor beliebtem „Zug-Surfen“

Vermutlich großes Glück hatte ein 13-Jähriger aus Erkrath, der sich gestern Morgen von außen an einen Zug hing...

Bahnhof St 1
Bahnhof St 1, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com

 

Dieses Mal noch überlebt

Polizei warnt vor beliebtem „Zug-Surfen“

Vermutlich großes Glück hatte ein 13-Jähriger aus Erkrath, der sich gestern Morgen (18. Juni) von außen an einen Zug hing. Er rutschte trotz Nässe nicht aus und überlebte die lebensgefährliche Fahrt. Ermittlungen ergaben, dass es nicht das erste Mal war.


Schutzengel am Werk

Gegen 10:30 Uhr informierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei über den Jungen aus Erkrath, der von Mülheim nach Essen, von außen, an einem Regionalexpress hing. Im Essener Hauptbahnhof war er ohne Verletzungen auf den Bahnsteig gesprungen, wo die Mitarbeiter ihn festhielten.

 

Es war nicht das erste Mal

Bundespolizisten gegenüber erklärte der 13-Jährige, dass er im Mülheimer Bahnhof zwischen zwei Reisezugwagen des RE 2 geklettert war, sich dort an der Außenverkleidung festhielt und so bis zum Essener Hauptbahnhof mitgefahren sei. Weiter erklärte der Junge, dass es nicht das erste Mal gewesen sei, dass er auf Zügen gesurft sei. Er wurde anschließend zur Bundespolizeiwache gebracht von wo aus seine Mutter informiert wurde. Diese bestätigte die Angaben des Erkrathers. Bereits mehrfach sei er von außen an Zügen mitgefahren, weswegen er bereits auch in ärztlicher Behandlung sei.

Seine Mutter holte ihren Sohn später von der Wache ab, wo sie erneut, eindringlich, über die Gefahren des S-Bahn-Surfens informiert wurde. Gegen ihren "Sproß" wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Polizei warnt

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor der tödlichen Gefahr des Mitfahrens auf und an Zügen. Der Grad zwischen Leben und Tod ist bei diesem Phänomen sehr schmal. Immer wieder kamen Menschen im gesamten Bundesgebiet zu Tode, weil sie beim Surfen von Zügen abrutschten oder von technischen Einrichtungen (Pfeilern etc.) erfasst wurden. Weiter besteht die Gefahr, einen tödlichen Stromschlag (15.000 Volt) zu bekommen.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin 

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