Perfide Falschmeldung soll Panik schüren

Derzeit sorgt eine Falschmeldung über einen vermeintlichen Terroristen in Wiesbaden für Panik auf Facebook. Alles Unsinn, sagt die Polizei Westhessen.

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Bild: Gil C / Shutterstock

Nach Amok in München

Perfide Falschmeldung soll Panik schüren

Derzeit sorgt eine Falschmeldung über einen vermeintlichen Terroristen mit Sprengstoff-Gürtel in Wiesbaden für Panik auf Facebook. Alles Unsinn, sagt die Polizei Westhessen.

„Natürlich trug er KEINEN âªSPRENGSTOFFGÜRTEL!“

 „Vor ungefähr 3 Wochen hat die Polizei einen Bus der Linie 24 in Wiesbaden angehalten und einen Terroristen rausgeholt der mit einen Spreng Gürtel bestückt war!!!“ Die Meldung, die kurz nach dem Amoklauf in München auf Facebook gepostet und viral ging, strotzt vor Rechtschreibfehlern – ein erstes Indiz für einen Fake.

„Bitte teilt den Originalpost NICHT weiter!“ ruft nun auch die Polizei Westhessen auf ihrer Facebook-Seite auf. Tatsächlich sei am 3. Juli in Wiesbaden ein Mann in einem Bus festgenommen worden. „Es stellte sich heraus, dass der Mann wirklich eine Schutzweste trug. Diese benötigt er jedoch als Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes“, heißt es in dem Post weiter. „Natürlich trug er KEINEN âªSPRENGSTOFFGÜRTEL!“ heben die Beamten hervor.

Gerade in diesen Tagen gebe es viele Menschen, die bewusst Falschmeldungen in sozialen Netzwerken streuen, um Panik in der Bevölkerung zu schüren. „Man versucht die aktuellen Ereignisse in München für Angstmache in âªWesthessen zu nutzen!“


 

Lest hier, wie ihr Falschmeldungen in sozialen Netzwerken erkennt.

Quelle: Polizei Westhessen

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