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Officer will Polizeihund mit in Rente nehmen...

Officer Hickey wollte seinen Polizeihund Ajax, mit in den Ruhestand nehmen, doch die Behörden machen ihm einen Strich durch die Rechnung...

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Bild: Youtube / CBSN

Polizeihund darf nicht in Ruhestand

Officer sammelt 70.000 Dollar um seinen

Partner zu ersteigern

 

Nach 34 Dienstjahren ist es für den Polizist Matthew Hickey soweit: Der wohlverdiente Ruhestand steht endlich vor der Tür. In seiner Dienststelle in Marietta im amerikanischen Ohio verabschiedet sich der 57-Jährige von seinen Freunden und Kollegen, doch ein trauriger Gedanke überschattet seine eigentliche Freude...

"Der Hund gehört der Stadt. So sind halt die Gesetze"

Eigentlich wollte Hickey seinen Partner, den Polizeihund Ajax, mit in den Ruhestand nehmen, doch die Behörden machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Der Leiter der Dienststelle lehnte den letzten Wunsch des passionierten Officers ab. Seine Begründung war, dass der ausgebildete Schäferhund Eigentum der Stadt und des Steuerzahlers sei. Außerdem ist der Hund noch recht jung, sodass man ihn noch mindestens weitere sechs Jahre im Polizeidienst einsetzen könne. "Der Hund gehört der Stadt", bekräftigte auch Paul Betram III, Leiter der örtlichen JustizabteilungI. "Er ist unser persönliches Eigentum und wird genauso wie anderes Inventar behandelt, wie zum Beispiel eine Schneeschaufel. So sind halt die Gesetze."

Die Beiden waren die letzten vier Jahre unzertrennlich!

Für Hickey bricht eine Welt zusammen, "Ajax ist ein Mitglied meiner Familie. Er ist so etwas wie ein Kind für mich. Wir haben eine tiefe innere Verbindung zueinander und ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass ich ihn vielleicht verlieren könnte“, erklärt der Rentner, der den Schäferhund selbst ausgebildet hatte, in einem Interview mit der lokalen Fernsehstation TV10. In den letzten vier Jahren hatte er Ajax in seiner Obhut und wurde täglich von dem treuen Schäferhund begleitet. "Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich Ajax nach meiner Zeit bei der Polizei auch mit zu mir nehmen könne“ sagt Hickey etwas geknickt.

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Bild: Twitter / WideBlueLine

Mit 3.500 Dollar ging Hickey zum Bürgermeister

Doch der pensionierte Officer gibt seinen Partner nicht so schnell auf und machte dem Bürgermeister ein spezielles Angebot: "Der Beamte Hickey kam nach seiner Pensionierung in mein Büro und wollte mir den Hund abkaufen", bestätigte Bürgermeister Joe Matthews dem TV-Sender NBC. "Ich hätte es ja gerne gemacht, aber die Hände sind mir gebunden. Die Gesetze würden ein solches Geschäft nicht zulassen." Allerdings machte der Bürgermeister Hickey einen Vorschlag, wie er seinen treuen Vierbeiner endlich sein Eigenen nennen könne. Er wollte Ajax versteigern lassen, dass wäre von Gesetztes wegen zulässig, da Ajax in die Kategorie „Gegenstände“ falle.

70.000 Dollar um Ajax frei zu kaufen

Die Berichterstattung über den Fall von Matthew Hickey war in den US-Medien bereits in vollem Gange und führte unweigerlich zu einer riesigen Spendenaktion. Hickeys Freund Corey Orr hatte auf der GoFoundMe Seite um Hilfe gebeten um möglichst viel Geld für die bevorstehende Auktion zu sammeln. "Meine größte Angst ist, dass jemand viel mehr Geld als ich bietet, und ich Ajax so am Ende verlieren werde", sagte Hickey. Doch darüber muss er sich jetzt keine Gedanken mehr machen: Mehr als 70.000 Dollar wurden gespendet, um den ehemaligen Officer und seinen vierbeinigen Partner für immer zu vereinen. Hickey ist überwältigt von so viel Anteilnahme und Hilfe und möchte von dem übrigen Geld die Hundestaffel der Stadt unterstützen.

>>Hier geht´s zum Interview mit Matt Hickey<<

Wir hoffen, dass die beiden bald zusammen ihren wohlverdienten Ruhestand genießen können und sich ihnen keine weiteren Behörden mehr in den Weg stellen!

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