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Mutti kommt mit zur Lösegeldübergabe

Der Erpresser fordert zunächst 10 Millionen Euro, ansonsten droht er an, Lebensmittel in den Rewe-Filialen zu vergiften...

Rewe St 480 Angelina Dimitrova
Rewe St 480 Angelina Dimitrova, by rpr1admin

Bild: Angelina Dimitrova / Shutterstock.com

Mit Mutti zur Geldübergabe

 Erpresser forderte 15 Mio. Euro von Rewe

 

Alles fing an im Juni 2015. Der 38-jährige sitz betrunken in einem Fastfood Restaurant und schreibt eine E-Mail an den Handelskonzern Rewe. Er fordert zunächst 10 Millionen Euro, ansonsten droht er an, Lebensmittel in den Filialen zu vergiften und die Gefahr für die Bevölkerung auf Facebook zu veröffentlichen.

Rewe alarmiert die Polizei. Diese setzt sich unter dem Namen des Lebensmittelkonzerns mit dem Erpresser in Verbindung. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen Jugendlichen oder jungen Erwachsenen handelt und schätzte die Gefahr für Rewe-Kunden als eher gering ein.

Die Mutter des Möchtegernkriminellen war auch dabei

Die Beamten verhandelten mit dem 38-jährigen über eine vermeintliche Geldübergabe. Dieser erhöht seine Forderung auf 15 Millionen Euro. Im Juli 2015, erscheint er auf einem Rasthof bei Porta Westfalica, der als Treffpunkt für die Lösegeldübergabe vereinbart wurde und wird von der Polizei festgenommen. Neben Sonnenbrille und Baseballkappe hatte der Möchtegern-Gangster auch seine Mama mit im Schlepptau.

Finanzielle Probleme trieben ihn zu dieser Tat

Bei den Verhandlungen gab der Angeklagte zu "Es war eine Schnapsidee". Als Motiv gab er finanzielle Probleme, in Form von 200.000 Euro an. Er erklärte dass er nie vor hatte seine Drohung wirklich umzusetzen, er handelte eher wie im Traum und dachte nur an das Geld. Auf die Frage des Staatsanwaltes warum er seine Mutter mit zur Übergabe brachte, antwortete der Angeklagte: "Ich hätte das Auto sonst nicht bekommen". Das Landgericht Köln verurteilte den Mann zu zwei Jahren und sechs Monaten Haftstrafe. "Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist wirklich eine massive Drohung", sagte die Vorsitzende Richterin Nicole Schippers.

Dumm gelaufen! Aber schön dass der Mann eine so fürsorgliche Mutti hat…

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