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Mutter log Notärzte an, um ihre Tochter zu retten

Damit ihrer Tochter endlich geholfen wird, sah sich eine Mutter aus England gezwungen...

Kind St 480

Bild: Shutterstock.com

 

„Meine Tochter wäre wahrscheinlich tot“

Mutter log Notärzte an, um ihre Tochter zu retten

Damit ihrer Tochter endlich geholfen wird, sah sich eine Mutter aus England gezwungen, die Ärzte ihrer Tochter anzulügen. Doch genau diese Tat rettete das Leben des kleinen Mädchens.

Sie wurde von den Ärzten weggeschickt

Da keiner die Sorgen der jungen Mutter Amanda ernst nahm, wurde sie immer wieder von den Ärzten weggeschickt. Wie die „Daily Mail“ berichtet, konnte nur eine Lüge die Notärzte dazu bewegen, ihre Tochter zu untersuchen.

Ihrer zweieinhalb Jahre alten Tochter ging es immer schlechter. Diese klagte laufend über schlimme Kopfschmerzen. Die Mutter wusste, dass etwas nicht stimmte, deshalb beschloss sie den Arzt aufzusuchen. Dieser vertröstete Mutter und Tochter mit einer Fehldiagnose. Seiner Meinung nach würde das Kind am Hypermobilitätssyndrom, also eine Hyperbeweglichkeit der Gelenke, leiden.

Sie log die Notärzte an

Doch diese These wollte die Mutter nicht glauben. Schließlich entschied sie sich dafür die Ärzte in der Notaufnahme anzulügen und behauptete, dass sich ihre Tochter nach einem Sturz mehrfach übergeben habe. Erst jetzt war die Aufmerksamkeit der Ärzte geweckt, die daraufhin sofort eine CT-Untersuchung durchführten. Das Ergebnis bestätigte die Ängste ihrer Mutter: Bei dem 2-jährigen Mädchen wurde ein bösartiger Gehirntumor von der Größe einer Zitrone gefunden.

 

In letzter Sekunde

Bei der Diagnose eines Hirntumors sind bereits Stunden entscheidend: Schon die kleinste Verzögerung kann zu bleibenden Schäden führen. Der Tumor des kleinen Mädchens wurde noch rechtzeitig erkannt. Bereits vier Tage später folgte eine zehnstündige Operation. Der Zustand des Mädchens verbesserte sich seither immer mehr. Die Mutter ist überzeugt davon richtig gehandelt zu haben.  „Wenn ich an diesem Tag nicht in der Notaufnahme gelogen hätte, wäre meine Tochter wahrscheinlich tot, oder der Tumor wäre inoperabel gewesen. Ich bin froh, dass ich es getan habe. Ich wünschte ich hätte früher gehandelt“, sagte die Frau dem „Daily Mail“.

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