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So startest Du entspannt in den Urlaub

Mit dem Auto in die Ferien

Viele Menschen von der Südpfalz bis nach Köln starten zu Ferienbeginn mit dem Auto in den Urlaub. Und das kann richtig spaßig sein und ist nicht zwangsläufig mit nörgelnden Kids, Stau und überfüllten Tankstellen verbunden. Allerdings sollten einige Punkte beachtet werden. 

So machst Du Deinen Wagen fit

Für eine stressfreie Anfahrt und einen optimalen Start in die Erholung ist die richtige Vorbereitung das A und O. Mit dem folgenden Sieben-Punkte-Plan des ADAC startest Du entspannt mit dem Auto in die Ferien:

1. 

Bereifung: Alle Reifen müssen eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern – der ADAC empfiehlt eine Restprofiltiefe von 3 Millimetern - aufweisen. Bei schwerer Beladung muss der Reifendruck entsprechend erhöht werden, um eine zu starke Beanspruchung der Reifen zu vermeiden.

2. Flüssigkeitsstände

von Kühlwasser, Motoröl, Brems- und Batterieflüssigkeit gehören vor der Urlaubsfahrt kontrolliert und je nach Bedarf nachgefüllt.

3. Klima/Belüftung:

Ein Auto heizt sich im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung auf über 60 Grad Celsius auf. Autofahrer werden dann rasch müde, unkonzentriert und angespannt. Die Hitze führt nicht nur zu gesundheitlichen Problemen, auch das Unfallrisiko steigt stark an. Wer die Temperatur über die Klimaanlage aber zu stark herunterkühlt, kann Kreislaufprobleme bekommen. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte deshalb nicht mehr als sechs Grad Celsius betragen. Beim Parken sollte man ein möglichst schattiges Plätzchen suchen. Wenn das nicht möglich ist, sollten Sitze, Lenkrad und Schalthebel mit einem hellen Tuch abgedeckt werden.

4. Sicherheit:

Stoßdämpfer, Bremsen, Lenkung, Radlager und Spur sollten auf den technischen Zustand geprüft werden, da ein Defekt das Fahrverhalten gefährlich verändern kann.

5. Richtige Gepäcksicherung

: Die Ladung großflächig mit einer Decke oder einem Netz abdecken und mit Spanngurten, die vorher durch die Ösen im Ladeboden gezogen wurden, über Kreuz festzurren. Keine schweren oder kantigen Gepäckstücke mit in den Innenraum nehmen. Bei der Verwendung von Dachboxen darauf achten, dass die Zuladung und die zulässige Dachlast (Gewicht) nicht überschritten werden. Das Gepäck in der Dachbox mit Spanngurten vor dem Verrutschen sichern. Daran denken, dass auch mitfahrende Tiere gesichert werden müssen.

6. Routenplanung: Informationen für die Reise

Vor der Fahrt in das Ausland sollten sich Reisende über die geltenden Verkehrsregeln des Urlaubszieles und der Durchreiseländer informieren. Auskunft zum aktuellen Verkehrsaufkommen gibt es unter www.adac.de, über den Routenplaner www.adac.de/maps und über die ADAC TourSet App. Diese bietet aktuelle Länderinformationen, digitale Karten und Informationen zu Sehenswürdigkeiten von Regionen und Städten.

Die ADAC TourSet App lässt sich im Ausland auch ohne Roaming-Gebühren nutzen und steht für das Betriebssystem iOS im Appstore zur Verfügung (ab Ende Juli auch in der Android-Version). ADAC-Mitglieder können sich ihre Reiseroute ausarbeiten lassen und erhalten das Tourset mit umfangreichen Informationen zu ihrem Reiseziel. Informationen sind auch in allen ADAC Reise- und Servicecentern erhältlich.

7. Später losfahren – ausgeruhter ankommen

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen kann die Urlaubsfahrt gestartet werden. Hier gilt es, den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Wer gut plant, kann Baustellen oder staugefährdete Passagen auf der Reiseroute frühzeitig umfahren.

Der ADAC rät, antizyklisch zu fahren und nicht, wenn alle inklusive Pendler auf den Straßen unterwegs sind. Knotenpunkte und Ballungsräume sollten gemieden und der Sonntag für die An- und Abreise genutzt werden. So entgehen Reisende dem Großteil der Lkw. Ist man allerdings doch in einen Stau geraten, so empfiehlt es sich, Geduld zu bewahren und auf der Autobahn zu verbleiben, wenn sich die Staulänge erkennbar nicht über viele Kilometer erstreckt. Von der Autobahn abzufahren macht meist wenig Sinn, da in der Regel viele Autofahrer dieselbe Stau-Umfahrung nutzen und sich der Stau dadurch nur verlagert. Außerdem sind die Streckenführungen auf Landstraßen und durch Ortschaften nicht auf das erhöhte Verkehrsaufkommen ausgelegt.

Quelle: ADAC