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Löst dieser Brotaufstrich ADHS bei Kindern aus?

Nur bei genauem Hinsehen ist der klein gedruckte Text lesbar. Doch es ist genau dieser Text, der sich gerade in den sozialen Netzwerken verbreitet...

Brotaufstrich Twitter01
Brotaufstrich Twitter01, by rpr1admin

Bild: Ein Stück Käse / Twitter

 

So reagiert das Unternehmen 

Löst dieser Brotaufstrich

ADHS bei Kindern aus? 

Nur bei genauem Hinsehen ist der klein gedruckte Text lesbar. Doch es ist genau dieser Text, der sich gerade in den sozialen Netzwerken verbreitet – vor allem bei Eltern.

 

ADHS-Brotaufstrich?

Der Warnhinweis auf dem „Brotaufstrich Alaska-Seelachs“ des Feinkost-Herstellers Popp lautet: "Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen." Das Produkt ist unter anderem bei den Supermarktketten Edeka und Rewe erhältlich.

Brotaufstrich Twitter02
Brotaufstrich Twitter02, by rpr1admin

Bild: Ein Stück Käse / Twitter

Besonders Eltern sind besorgt und in Aufruhr. Sie wollen wissen ob es sich um einen gefährlich Belag auf dem Pausenbrot ihrer Kinder handelt, der beim Nachwuchs das Zappelphilipp-Syndrom ADHS auslösen kann?

Gefährliche Farbstoffe

Es geht vor allem um die Zutaten „Cochenillerot A“ und „Gelborange S“. Hierbei handelt es sich um Farbstoffe, durch die der Fisch eine kräftige rote Farbe erhält. Aber genau diese Stoffe sind es, die im Verdacht stehen, ADHS auszulösen und das Krebsrisiko zu erhöhen. In den USA ist „Cochenillerot A“ sogar verboten. Einer britische Studie zu Folge wurde ein Zusammenhang zwischen Aufmerksamkeitsstörung und beiden Farbstoffen hergestellt. Die EU-Lebensmittelbehörde lies ein Jahr später allerdings verlauten, dass es keinen Beweis für ein ADHS-Risiko geben würde. 

 

So reagiert das Unternehmen auf die Vorwürfe

Durch die viele Kritik und Berichte in zahlreichen Medien, sah sich das Unternehmen offenbar gezwungen zu reagieren. In einem Facebook-Posting verkündete das Unternehmen den Aufstrich künftig ohne Farbstoffe anzubieten.

Brotaufstrich Twitter03
Brotaufstrich Twitter03, by rpr1admin

Bild: Popp Feinkost / Facebook

In dem Posting auf Facebook heißt es: "Wir beschäftigen uns seit Monaten mit dem Thema Ersatz für Azofarbstoffe. Im Verlauf der letzten Wochen und aufgrund der wiederkehrenden Diskussionen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass der Einsatz von Azofarbstoffen nicht mehr zeitgemäß ist. Wir haben uns jetzt final entschieden, schnellstmöglich die Azofarbstoffe im Alaska-Seelachs zu ersetzen. Unsere Produktentwicklung arbeitet bereits seit dem Frühjahr an Alternativen. Selbstverständlich werden wir über die weitere Entwicklung zeitnah informieren."

Klar, dass sich Eltern um das Wohl ihrer Kinder sorgen. Was darf man denn überhaupt noch bedenkenlos essen? Viele Verbraucher werden in Zukunft wohl auch auf das Kleingedruckte bei Verpackungen achten.

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