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Liebesgeschichte als Marketingstrategie?

Eine junge Frau verliebt sich, ein folgt eine heiße Nacht und man verliert sich durch einen dummen Zufall aus den Augen...

Urlaubsflirt Youtube Alton Watts480

Bild: Youtube / Natalie Amyot

 

Frau sucht Urlaubsflirt via Internet
Lovestory like Hollywood oder doch
eine gelungene Werbekampagne?

In einem Australien Urlaub verliebt sich die Französin Natalie Amyot in einen jungen Mann. Es folgt eine heiße Nacht, doch am nächsten Morgen muss sie den Rückflug nach Paris bekommen. Die beiden tauschen Nummern aus, doch Natalie verliert ihr Handy und damit seine Nummer. Wäre das nicht schon schlimm genug, stellt sie sechs Wochen nach ihrer Rückkehr fest, sie ist schwanger – nun sucht sie den Vater ihres Kindes. Oder doch nicht?

 Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Sechs Wochen nach ihrem Urlaubsflirt bekommt Natalie die Hiobsbotschaft – sie ist schwanger. Kurzerhand reist sie zurück nach Mooloolaba an die Ostküste Australiens. Sie klappert die Gegend ab. Sucht in Bars, Clubs und am Strand. Überall dort, wo sie mit ihrem Traummann den Abend verbracht hatte. Doch keine Spur vom werdenden Vater. Am Strand dreht Natalie dann als letzten Ausweg eine Videobotschaft. Per Facebook ruft sie dazu auf, Hinweise über den Verbleib des 1 ,80 Meter großen, blonden Mannes, an sie weiter zu geben.

„Für mich war es Liebe auf den ersten Blick...“ erklärt Natalie in ihrem Video.

>> Film ab...

 Sie teilt ihre Geschichte mit der ganzen Welt, in der Hoffnung ihren Liebhaber wieder zu finden. Im Netz verbreitet sich die Nachricht rasend schnell. Neben Mitgefühl, erntet Natalie jedoch auch Skepsis mit ihrer ungewöhnlichen Suchanzeige. Ihr wird vorgeworfen, es es handele sich bei ihrem Posting nur um ein Fake, da sie nicht einmal den Namen des gebräunten Sunnyboys nennen würde.

Unberechtigt sind diese Zweifel nicht. Laut „The Courier-Mail“ handelte es sich tatsächlich um eine Werbestrategie, um die Wirtschaft in Mooloolaba anzukurbeln. Natalie Amyot ist laut dem Marketing Experten Andy Sellar nur eine Studentin, die für die Kampagne als Schauspielerin angeheuert wurde. In einem kurzen Statement bestätigt er „Das gefälschte Video war notwendig für die Vermarktung."

Twitter Daily Mail Australia480

Bild: Twitter / Daily Mail Australia

 

Prinzipiell spielt es aber auch keine Rolle, ob es sich nun um eine reale Geschichte oder nur um ein „Experiment“ handelt. Der Punkt ist, dass wieder einmal bewiesen wurde, wie schnell sich Inhalte im Netz verbreiten und Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Primär müssen sie noch nicht einmal der Wahrheit entsprechen!

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