RPR Hilft
Gesamtsumme: 138.829
Gerald Bhler 30 €
Reiner Doniat 35 €
Silvia Bauer 20 €
Christoph Lambert 100 €
Reiner Doniat 35 €
Reiner Doniat 35 €
Heinz-Albert Nauth 40 €
Dieter (+Ehefrau Karin) Bühler 50 €
Melanie Seibert 25 €
Luisa, 11 Jahre Ulrich 50 €
Spende jetzt!

RPR HILFT e.V.
Liga Bank Speyer
IBAN: DE12 7509 0300 0000 0810 00
BIC-Code: GENODEF1M05

Junge Mutter aus Café geworfen

Weil sie ihr Baby in einem Café gestillt hat, wurde eine Berlinerin vom Besitzer kurzerhand vor die Tür gesetzt!

Soloviova Liudmyla
Soloviova Liudmyla, by rpr1admin

Bild: Soloviova Liudmyla/Shutterstock

Stillen verboten!

 Junge Mutter aus Café geworfen

Weil sie ihr Baby in einem Café gestillt hat, wurde eine Berlinerin vom Besitzer kurzerhand vor die Tür gesetzt!

 

Kampf gegen Diskriminierung

Mit einer Online-Petition sorgt Johanna Spanke gerade für mächtig Aufsehen im Netz. Die junge Berlinerin besuchte mit ihrem Baby ein Café. Als der Säugling hungrig wurde, dachte die Mutter nicht weiter nach und begann ihren Nachwuchs zu stillen. Dies war offenbar Grund genug für den Café-Besitzer, Johanna Spanke vor die Tür zu setzen, wie Focus schreibt.

Mit einer Petition auf „We Act“ macht Spanke die Sache jetzt öffentlich. Sie schreibt dort: „Sehr geehrte Frau Ministerin Schwesig, wir fordern ein Gesetz zum Schutz des Stillens in der Öffentlichkeit! Mütter sollten in Deutschland das Recht haben, ihre Kinder an öffentlichen Orten, wie Cafés und Restaurants zu stillen, ohne des Ladens verwiesen zu werden!"

 

WHO empfiehlt Stillen bis zum siebten Lebensmonat

Weiter argumentiert Spanke, zwar sei Stillen in der Öffentlichkeit in Deutschland grundsätzlich erlaubt, Café- oder Restaurantbesitzer könnten aber jederzeit von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und stillende Mütter diskriminieren. „Es kann nicht sein, dass die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensmonats voll zu stillen, und in Deutschland von Müttern erwartet wird, dies ausschließlich in den eigenen vier Wänden zu tun!", so die aufgebrachte Mutter.

Durch ihren Aufruf erhofft sich die Berlinerin nun eine Reaktion von Bundesfamilienministerin Schwesig. Mehr als 3200 Menschen haben ihre Petition bereits unterzeichnet. Tendenz steigend!

Quelle: Focus / We Act

Weitere Themen

Mehr von RPR1.