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Heute Nacht solltet Ihr in den Himmel gucken!

In der Nacht zum Samstag solltest Du einen Blick in den Himmel wagen, es wird weihnachtlich - und NEIN, Schnee meinen wir nicht...

Sternenhimmel St 480
Sternenhimmel St 480, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com

 

 

Hobby-Astronomen aufgepasst
 

Diese Woche erwarten uns
zahlreiche Himmels-Phänomene

Wer in diesen Tagen  genau in den Himmel schaut, kann ab sofort besondere Himmelsphänome beobachten. Und das beste: Heute Nacht ist eine dieser Nächte...

Hobby-Astronomen sind aus dem Häuschen

Es bedarf keiner großen Orientierung am Himmel, denn seit dem 2. Dezember können Hobby-Astronomen exakt neben dem Mond einen nur selten auftauchenden hellen Lichtpunkt wahrnehmen. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Regulus.
Dieser ist der hellste Stern im Sternenbild Löwe (Leo).

Planeten Loewe St
Planeten Loewe St, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com

Der Vollmond wird im Osten neben dem super-hellen Stern Regulus aufsteigen. Regulus markiert den Ausgangspunkt einer riesigen Sichel, die gleichzeitig wie ein rückwärts ausgerichtetes Fragezeichen aussieht. Oberhalb von Regulus sind fünf weitere Sterne sichtbar. Gegen Mitternacht wird auch der Rumpf des Löwen-Sternbilds zu sehen sein. Der 35-Lichtjahre entfernte Denebola-Stern stellt den Löwenschwanz dar.

Besondere Sternen-Konstellation

Am Freitag wandert die Mondsichel am Morgenhimmel schließlich weiter und macht neben dem hellleuchtenden Planeten Jupiter halt. Die beiden Objekte werden nur zwei Grad auseinander liegen. Besonders für Hobby-Astronomen ist dieser Himmelsanblick ein Spektakel, besonders weil das Himmelspaar eine Linie mit den Planeten Mars und Venus bildet. Selbst mit dem kleinsten Teleskop ist dieses Phänomen zu erkennen.

 

+++ Sternschnuppen im Anmarsch +++

Am Samstag, den 5. Dezember, beginnt dann offiziell der Geminiden Meteoritenschauer. Das Maximum erreicht uns am 13 Dezember. Bis dahin steigt die Anzahl der Sternschnuppen am Himmel täglich. Da sich die Aktivität der Geminiden immer mehr verstärkt, wir in Zukunft von noch stärkeren Strömen ausgegangen. 

Der Sternschnuppenkalender schreibt dazu:

"Um den Nikolaustag schickt das Sternbild des Widder mit den Delta Arietiden bis zu 7 Sternschnuppen pro Stunde über den Horizont Richtung Erde. Am Nikolaustag 2015 erreichen die Dezember-Phoeniciniden ihr Aktivitätsmaximum. Die Anzahl der Sternschnuppen durch die Phoeniciniden ändert sich jedoch von Jahr zu Jahr. Aus dem Sternbild des Einhorns entströmen am 8. Dezember im Aktivitätsmaximum der Monocerotiden einige vereinzelte Sternschnuppen. In der Nacht vom 10. zum 11. Dezember 2015 lohnt sich auf jeden Fall ein Blick an den Himmelszelt. Orion schickt uns mit den Chi-Orioniden einige Sternschnuppen aus dem Asteroid 2201 Oljato, während aus dem Sternbild des Kleinen Hundes durch die 11 Canis Minoriden immerhin 3 Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten sind. Eine Nacht später erglimmen aus dem Radianten der Wasserschlange die Sigma Hydriden am Himmel und sorgen für bis zu 3 Sternschnuppen pro Stunde."

Das klingt alles sehr wissenschaftlich und so gar nicht romantisch! Wagt einfach einen Blick in den Himmel, es lohnt sich!

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